Fetziges Jubiläumskonzert der Akkordeon-Big Band DRUCKLUFT

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Konzert 16.3.2013 (Foto: (Quelle: RN-Foto Volker Engel))
Castrop-Rauxel: ASG-Aula |

Zum besonderen Anlass gab es besondere Musik: Anläßlich des 25jährigen Bestehens zeigte die Akkordeon-Big Band Druckluft am Samstag 16.3.2013 beim Jubiläumskonzert die ganze Bandbreite ihres unterhaltsamen, abwechslungsreichen und frischen Programms. Ein Teil der Titel war schon im Vorfeld durch die Fangemeinde als Wunschprogramm ausgewählt worden, bunt gemischt mit neuen und alten Hits und Evergreens. Unterstrichen wurde der musikalische Leckerbissen noch von einem tollen Bühnenbild sowie gekonnter Beleuchtungstechnik.

Da ging schon gleich zu Beginn die Post ab bei der knackigen Samba "A Banda", folgten kuschelige Titel wie "Blue Tango" oder "Morgens um 7", knisterte die Spannung beim Titelthema von "James Bond". Mit "Mac Arthur Park" wurden die abwechslungsreichen Facetten einer verflossenen Liebesbeziehung sehr lebendig von der Band rübergebracht. "Wade in the Water", eigentlich ein Gospelsong, der durch die Titelmelodie des ARD-Nachtprogramms bekannt ist, wurde in einer frischen Version authentisch dargeboten, bevor die "Flintstones"-Melodie der erfolgreichen Trickserie förmlich über die Bühne gejagt wurde. Umjubelter Höhepunkt der ersten Hälfte war dann ein stimmungsvolles Medley der schönsten Melodien des Musicals "Starlight Express", bevor Dirigent und Moderator Rainer Szech das Publikum in die Pause entließ.
Danach griff er selbst zu seinen Instrumenten und bot an Akkordeon und Posaune mit der Combo Suprise einen Streifzug durch Swing und Evergreens, der in einer wunderbar intonierten Version des alten Klassikers "What a wonderful world" gipfelte. Klar, dass die Combo nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen durfte.
Doch dann gab wieder Druckluft den Ton an, zeigte bei "Tuxedo Junction" und "Hello Dolly" reuelosen Swing, der mit einem Augenzwinkern an die verflossene Schallplattenära erinnerte. Mit "Valse Suzette" erklangen danach eher klassische Akkordeontöne im französichen Musettestil, ehe mit "A Night like this" ein aktueller Song von Caro Emerald auf dem Programm stand. Auf der Zielgeraden gab es dann noch ein fetziges Tänzchen bei "See you later Alligator". Nach heißen Rhythmen von Schlagzeug und Percussion bei "Olé Salsa" forderte das begeisterte Publikum dann zu Recht zwei Zugaben, die mit "Pigalle" und "YMCA" den krönenden Abschluß eines rundum gelungenen Konzertabends bildeten.
Die Band hat damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass auch nach 25 Jahren ihre Begeisterung für die Musik ungebrochen ist und der spezielle "Druckluftsound" mit Unterstützung von E-Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard und Percussion ansteckend wirkt.
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