Krimi-Autorin Christiane Dieckerhoff aus Datteln für den "Glauser" nominiert

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Christiane Dieckerhoff ist für den wichtigsten deutschen Krimipreis nominiert, den Friedrich-Glauser-Krimipreis. (Foto: privat)
Die im Spreewald spielende Kurzgeschichte "Hechte der Nacht" der Dattelner Autorin Christiane Dieckerhoff ist für den Friedrich-Glauser-Krimipreis der Autoren 2016 nominiert. Der vom Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller gestiftete Friedrich-Glauser-Krimipreis der Autoren gehört zu den wichtigsten Krimipreisen im deutschsprachigen Raum. Er wird jährlich während der Criminale in den Kategorien Roman, Debütroman und Kurzgeschichte verliehen.

Begründung der Jury: Im Spreewalddorf Lehde wird eine sorbische Hochzeit gefeiert. Im Hintergrund lauert ein ungebetener Gast, der lange nicht mehr hier war. Christiane Dieckerhoff erzählt eine klassische Rachegeschichte in männlich derbem Tonfall. Durch die eingeschobenen zoologischen Informationen über Hechte und die geschickt damit verwobenen Verbindungen zu den menschlichen „tollen Hechten“, vor allem dem Ich-Erzähler selbst, offenbart sich nach und nach der hintergründige Humor dieser Geschichte, der schließlich in einem unerwarteten Ende seinen Höhepunkt erreicht.

Die Bücher von Christiane Dieckerhoff erscheinen im Ullstein-Verlag.
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