Rezension Maus und Molly - Erinnerung an Wilhelm Busch

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Maus und Molly, eine Mädelsgeschichte in sieben Streichen

Herrlich!! Zum 150. Geburtstag von Wilhelm Buschs Buch - Max und Moritz - erschien ein Buch über böse Mädchen.
Ich hatte das Vergnügen es zu lesen, als ich das Buch per Post bekam, habe ich gleich alle Streiche lesen müssen.

Zuerst hatte ich mit den Reimen so meine Probleme.
Kannte solche Verse nur von „Max und Moritz“, doch mit „Maus und Molly“ erschien eine wunderbare Reprint-Ausgabe.

Die beiden frechen Mädchen – Marie = Maus genannt und Molly würden mit ihren Streichen heute zu den strengsten Eltern der Welt geschickt.

Wilhelm Herbert hat die Verse im Stil von Wilhelm Busch geschrieben.
Die Bilder von Carl Storch passen genau zu den Versen.

Die sieben Streiche haben es in sich. Das Ende natürlich auch.

Hier ein Beispiel: Im vierten Streich geht es um die Geburt von Zwillingen.
Die Gören tauschen die Kinder gegen ihre Puppen aus.

In das Haus zum Nachbar Lorch
Brachte Zwillinge der Storch.
In der Wiege in der Stube
lag ein Mägdlein und ein Bube,
wovon immer eines schrie:
Bald war´s er und bald war´s sie.
Alle Nachbarn und Verwandten,
die das Eh´paar Lorchen kannten,
kamen ohne Unterlass.
Ja, so ein Besuch macht Spaß.

Bis die Besucher merkten, dass die Kinder nicht mehr in der Wiege lagen,
musste man einige Verse lesen. z,B:

Seht, der Doktor kommt mit raschen
Schritten und Arzneienflaschen.
Jedem Zwilling legt er drauf
An der Brust das Hörrohr auf.
Sehr bedenklichen Gesichts
Meint er: „Hupp! Da rührt sich nichts.“

Meine Vorlesung fanden meine Kater nicht so spannend wie ich. Sie hatten
mehr Interesse an dem schönen Lesezeichen, das im Buch lag.

Vielen Dank an die Redaktion von Lokalkompass.
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