„Con alegría!“

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Stifter Bernhard Adolph bei einer Scheck-Übergabe in „seinem“ Kindergarten in Havanna. Foto: privat
 
Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (2.v.r.) übereichte die Anerkennungsurkunde für die Bernhard Adolph-Stiftung an den Stifter Bernhard Adolph. Mit auf dem Foto: Gisela Wolff (l.) und Jennifer Schubert vom Stiftungsbeirat. Foto: BR Münster

„Alegría“ bedeutet Freude. Und genau diese Freude der Menschen ist es, die Bernhard Adolph bei seinem ersten Besuch in Kuba vor über 20 Jahren fasziniert hat - und bis heute fasziniert. Aus dieser Begeisterung heraus hat der Dorstener im Jahr 1997 den „Kuba-Hilfe e.V.“ gegründet. Und nun - nach fast zwei Jahrzehnten, in denen der Verein stetig gewachsen ist und viel erreicht hat - konnte sein Gründer die Anerkennungsurkunde für die Bernhard Adolph-Stiftung aus den Händen von Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke entgegennehmen.

Dass aus dem Verein eine Stiftung wird, ist für die Zukunft der Kuba-Hilfe sehr bedeutend, so Bernhard Adolph. Doch die Intention bleibt die gleiche: benachteiligten Kindern und ihren Familien eine bessere Perspektive zu bieten.
Kuba - das ist für Bernhard Adolph nicht nur zweite Heimat und Ort der künstlerischen Inspiration. „Kuba bedeutet für mich auch menschliche Solidarität und Verantwortung für die sozialen Projekte, die ich dort angestoßen habe“, sagt der Musiker. Als Gründer und Vorsitzender des Vereins Kuba-Hilfe engagiert sich der Leiter der Latin-Pop-Band „La Cubana“ seit 1997 für die Karibikinsel. „Ich will dort Kindern und Familien eine bessere Lebensperspektive bieten“, sagt er über sein Ehrenamt, das nun mit der Bernhard Adolph-Stiftung auf eine breitere Basis gestellt wird.
In Párraga, einem besonders armen Vorort von Havanna, leben viele Arbeiter mit geringem Einkommen und alleinerziehende Frauen mit vielen Kindern. Die Kuba-Hilfe macht es möglich, dass bedürftige Familien menschenwürdiger leben und die Kinder besser ernährt werden können. Ziel der Projektarbeit ist, der benachteiligten Bevölkerungsgruppe Hilfestellung zu bieten, da eine Verbesserung der schwierigen Lage aus eigener Kraft kaum realisierbar ist.
„Wir handeln immer aus rein humanitären Gründen, ohne Aufdrängen von Ideologien und mit Respekt vor der Kultur und Tradition des Landes und seiner Bevölkerung“, betont Bernhard Adolph.

„Das Besondere an Kuba ist die Lebensfreude und das Gemeinschaftsgefühl. Die Menschen nehmen das Leben mit Humor.“


Die Zusammenarbeit mit Adveniat optimiert die Hilfe vor Ort. Ordensschwestern betreuen die Projekte und sorgen für eine sichere Verwaltung und gerechte Verteilung der Mittel. Besonders hervorzuheben ist die Vermittlung von Kinderpatenschaften sowie die Förderung und der Erhalt der projekteigenen Kindertagesstätte „Madre Dolores Medina“, dessen Funktion zusätzlich von Cáritas Cubana als Aufsichtsorgan unterstützt und mit Fortbildungsprogrammen gefördert wird.
Regelmäßige Hausbesuche, Lebensmittelausgaben und die Anschaffung von notwendigen Hilfsgütern, wie Kleidung und Medikamente sowie Bau- und Renovierungsprojekte, sollen die Lebenssituation der Familien verbessern.
„Je länger die Kinder bei uns sind, desto deutlicher merkt man den positiven Unterschied zu dem Stand, als sie zu uns kamen“, sagt Schwester Remedios, die die Projekte mit großem persönlichem Einsatz betreut.
Breit gefächert ist auch das Angebot des Projektes „Promoción Humana“, das neben Förderprogrammen und Workshops unter der Leitung von Fachleuten und Psychologen den Kindern auch die Teilnahme an Exkursionen bietet. In Havannas Altstadt kümmern sich Ordensschwestern mit viel Liebe um die laufenden Projekte und Patenschaften des Projektes „Alegría“. Wo Familien zerbrechen, suchen sie mit den Frauen nach Lösungen und stehen den Patenfamilien in ihren Nöten bei. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Kuba-Hilfe bieten sie Hilfe und Unterstützung, wo immer diese von Nöten ist.
„Kuba ist nicht nur so, wie man es in den Katalogen sieht“, weiß Bernhard
Adolph. „Aber das Besondere an Kuba ist die Lebensfreude und das Gemeinschaftsgefühl. Die Menschen nehmen das Leben mit Humor.“

Bernhard Adolph-Stiftung


Die Bernhard Adolph-Stiftung ist die 596. Stiftung im Regierungsbezirk Münster. Zustiftungen und Spenden sind möglich und herzlich willkommen.
Weitere Informationen unter www.kuba-hilfe.de.
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