Inka Bause sucht "Lebensfreunde" für Kinderpalliativzentrum Datteln

Anzeige
Inka Bause besuchte das Kinderpalliativzentrum in Datteln. Gemeinsam mit dem Chor "I Dolce" aus Oer-Erkenschwick und Professor Dr. Boris Zernikow wirbt sie für die Kampagne "Lebensfreunde gesucht". Foto: Krusebild
 
Inka Bause unterstützt das Dattelner Kinderpalliativzentrum seit fünf Jahren. Die Kinder und ihre Familien liegen der beliebten Moderatorin am Herzen. Foto: Krusebild

„Wo Schatten ist, da ist auch Sonne. Und hier ist ganz viel Sonne“, so Inka Bause bei ihrem Besuch im Kinderpalliativzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln. Sie strahlt: „Hier ist ein toller Ort. Ein Ort, der viel Freude verbreitet.“

Inka Bause ist Schirmherrin der Kampagne „Lebensfreunde gesucht“, die der Freundeskreis Kinderpalliativzentrum Datteln e.V. ins Leben gerufen hat. Der Verein möchte mit Unterstützung der beliebten Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin 500 neue Fördermitglieder gewinnen und regional bekannter werden.
„Gerne begleite ich die Kampagne, da ich mich mit dem Kinderpalliativzentrum von Beginn an verbunden fühle“, sagt Inka Bause.
Auch Prof. Dr. Boris Zernikow, Leiter des Kinderpalliativzentrums, ist froh, zuverlässige und starke Partner wie Inka Bause an seiner Seite haben. „Inka ist eine kluge Frau, die das Herz am rechten Fleck trägt. Sie macht ihre Aufgabe toll“, schwärmt Zernikow und hofft, „dass wir durch die Kampagne beständige Förderer finden, um weiterhin eine qualitativ gute Versorgung leisten zu können.“

"Hier ist ganz viel Sonne"


Auch die Sparkasse Vest Recklinghausen und die Firma Geiping aus Lüdinghausen haben bereits ihre Hilfe zugesagt. Über weitere Unterstützer würde sich der Freundeskreis sehr freuen. 500 sollen es werden - die Kampagne startet Anfang März. Offizielles Ende ist am Samstag, 13. Juni, wenn das Kinderpalliativzentrum zu seinem fünfjährigen Bestehen eine große Feier auf dem Gelände des Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln veranstaltet. An diesem Tag feiern die Freundeskreismitglieder und das Kinder-palliativteam gemeinsam mit den Familien und den alten und neuen Lebensfreunden.
Während der Kampagne - von März bis Juni - geht das Kinderpalliativzentrum mit Unterstützung von Schirmherrin Inka Bause in die Öffentlichkeit und berichtet regional über die Arbeit auf der Station Lichtblicke, besondere Schicksale und Themen aus der Palliativmedizin. Ein Highlight ist sicherlich der Kampagnenflm mit Inka Bause und dem Chor „I Dolci“ aus Oer-Erkenschwick. Der Chor unter der Leitung von Wilhelm Gertz wurde Ende vergangenen Jahres im ZDF-Morgenmagazin zum besten Weihnachtschor gewählt. Die acht jungen Frauen aus dem Ostvest begleiten den Kampagnenfilm über das Kinderpalliatvzentrum mit dem Lied „You never walk alone“ von Mathou.
Das Palliativteam und die Mitglieder des Freundeskreises hoffen, dass sich viele Menschen angesprochen fühlen und das Kinderpalliativzentrum künftig begleiten möchten. Die gesuchten 500 neuen Fördermitglieder stellen die sogenannten „Lebensfreunde“ dar - Privatpersonen, Vereine und Unternehmen, die dem Kinderpalliativzentrum dauerhaft mit einer Spende helfen. Sie alle bilden gemeinsam ein verlässliches Fundament unf lassen die erkrankten Kinder und ihre Familien nicht allein. „Was betroffene Familien in so einer Situation brauchen, ist Verlässlichkeit. Und die bekommen sie von uns“, betont Prof. Dr. Boris Zernikow.

Betroffene Familien brauchen vor allem eins: Verlässlichkeit


Da insbesondere durch die psychosoziale Betreuung der lebensbedrohlich erkrankten Kinder und ihrer Familien Kosten entstehen, die nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden können, ist das Kinderpalliativzentrum dauerhaft auf Spendengelder angewiesen. Gerade die besonderen Angebote, wie beispielsweise Musik- und Kunsttherapie, lassen die Kinder und Jugendlichen entspannen und lenken sie von ihren Ängsten und Symptomen ab. Und auch die psychologische Betreuung der Eltern und Geschwisterkinder bietet wichtigen Rückhalt in der schweren Situation.
„Die Familien, die mit ihrem schwerstkranken Kind zu uns kommen, brauchen neben einer professionellen medizinischen Versorgung vor allem Zeit und Zuwendung“, weiß Prof. Dr. Boris Zernikow. „Gemeinsam mit der Hilfe vieler neuer Lebensfreunde können wir ihnen auch auf lange Sicht verlässlich zur Seite stehen.“
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.