RWE-Klimaschutzpreis 2013 - RWE stellt 2500 Euro Preisgeld

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Im Dattelner Rathaus wurde der RWE-Klimaschutzpreis 2013 verliehen. Bürgermeister Wolfgang Werner und Herbert Bennemann, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland, übergaben die Preise in Höhe von jeweils 1500 bzw. 500 Euro an die drei Sieger. Foto: Krusebild
Datteln: Rathauspark | Im Dattelner Rathaus wurde der RWE-Klimaschutzpreis 2013 verliehen. Bürgermeister Wolfgang Werner und Herbert Bennemann, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland, übergaben die Preise in Höhe von jeweils 1500 bzw. 500 Euro an die drei Sieger. „Wir bedanken uns bei den Preisträgern und hoffen, dass die heutige Auszeichnung viele Idealisten in der Stadt anspornt, sich im Sinne der Umwelt zu engagieren“, sagte Bennemann.

Der Verein „Wir für Wald und Wild“ bekommt für die jährliche Pflanzaktion „Baum des Jahres“ auf dem Grundstück der Haus Vogelsang GmbH in Datteln-Ahsen ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Zu dieser Pflanzaktion lädt der Verein in jedem Jahr die Schüler der benachbarten Ahsener Grundschule und in diesem Jahr erstmals auch die Kinder des Kindergartens ein. Die Kinder bekommen nach der Pflanzaktion eine Urkunde über den Baum des Jahres, den sie gepflanzt haben, und werden nach getaner Arbeit mit Äpfeln versorgt.

Außerdem wird jeder Baum wird mit einer Tafel versehen, auf der die wichtigsten Kennzeichen beschrieben sind. So können die Kinder „ihren“ gepflanzten Baum immer wiederfinden. Auf lange Sicht soll aus dem Grundstück ein „Baum-des-Jahres-Wäldchen“ werden. Neun verschiedene Baumarten stehen heute schon dort.

Kinder lernen Sparsamkeit

Für das dauernde umweltbewusste Handeln aller Personen im Kindergarten-Alltag des Städtischen Bewegungskindergartens an der Burgenlandstraße erhält die Einrichtung ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. So wird anstelle von Mineralwasser im Kindergarten nur Leitungswasser getrunken. Das spart Kosten für die Anschaffung, zudem entfallen der Transport im Auto und damit der CO2-Ausstoß, Plastikflaschen müssen nicht produziert und Glasflaschen nicht gereinigt werden. Außerdem lernen die Kinder, mit Strom sparsam und bewusst umzugehen.

Das gilt für elektrische Haushaltsgeräte wie für Lampen: Sie rühren Kuchen ohne Handmixer, sondern kneten mit den Händen und lernen dabei, wie schwer ein Leben ohne Strom wäre. Lampen werden nur eingeschaltet, wenn sie wirklich gebraucht werden. Zudem lernen die Kinder den bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser, trennen und vermeiden Müll und sparen Heizenergie, indem die Räume nicht übertemperiert werden.
Das AWO Familienzentrum Hagem/Winkel erhält den Preis in Höhe von 500 Euro für die vier Umweltprojekte, die die Mitarbeiter mit den 46 Kindern realisieren. So erforschen die Kinder als Umweltdetektive das Zentrum und sein Umfeld. Im „Haus der kleinen Forscher“ entnehmen sie aus Bächen und Tümpeln Wasserproben, die sie genau unter die Lupe nehmen.

Wie kann man Müll vermeiden?

Weiter fahnden sie in der Einrichtung nach dem Powerklauer, der Wasser und Strom klaut, und kennzeichnen die „Verschwendestellen“, an denen umsichtig mit Strom oder Wasser umgegangen werden soll. Kinder lernen, wo und wie sich Wasser sparen lässt. Zum Strom erfahren die Kinder, wozu er gebraucht wird und wie er sich einsparen lässt. Das Thema Müll führt bei den Kindern zu folgenden Fragen: Wann und wo entsteht Müll, wie kann man Müll vermeiden, wie trennen und wie lassen sich Materialien am besten wieder verwenden?

Information

RWE Deutschland ist Initiator des Klimaschutzpreises. Dieser wird jährlich für Projekte verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung der Umwelt beitragen. Städte und Gemeinden im Netzgebiet von RWE Deutschland sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Prämiert werden zum Beispiel Ideen, deren Ziel die Reduktion des Energiebedarfs oder die Nutzung erneuerbarer Energien ist.
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