Was macht eigentlich ein Stadtrat? KiJuPa Waltrop bekommt erste Einblicke in die Kommunalpolitik

Anzeige
Wie funktioniert Kommunalpolitik? Das Waltroper KiJuPa bekam erste Einblicke. Foto: privat

Politik ist langweilig. Uncool. Und die Kinder und Jugendlichen haben heutzutage ohnehin kein Interesse mehr. Zwei Aussagen, die man auf einen Streich widerlegen kann, wenn man sich die Jungs und Mädels vom Waltroper KuJuPa anschaut. Das Kinder- und Jugendparlament setzt sich für Belange der Kids in seiner Stadt ein. Und „so ganz nebenbei“ lernen die jungen Mitglieder dabei, wie Kommunalpolitik funktioniert, dass sie vor der eigenen Haustür beginnt und dass man viel bewegen kann, wenn man sich engagiert. Eine tolle Sache! Und zum Mitmachen dringend empfohlen.

Für die Neulinge und teilweise auch schon „alten Hasen“ des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) Waltrop ging es ein Wochenende lang nach Hattingen in die Jugendbildungsstätte Welper. Im Vordergrund dieses Seminars stand neben dem Stärken des Teamgeistes vor allem ein Planspiel zum Thema Kommunalpolitik.
Die aus 27 Kindern und Jugendlichen bestehende Gruppe versetzte sich in die Rolle von Bürgermeister, Stadtrat und Bürgern, um einen Überblick über die Entscheidungsprozesse auf Kommunalebene zu haben. Die in die Gruppen aufgeteilten Kinder und Jugendlichen entwarfen Strategien für beziehungsweise gegen den Bau eines Jugendzentrums. In seriösen Parteigesprächen versuchte selbst die Mehrheitsfraktion, Kompromisse zu finden, mit denen letzten Endes alle zufrieden waren.
Britt Wagner, Koordinatorin des Waltroper KiJuPa: „Ich fand das Wochenende sehr gelungen und freue mich, dass die Kinder so schnell zu einer Gruppe zusammengewachsen sind.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.