Datteln: Rollkunstläuferinnen des TV Datteln 09 auf internationaler Bühne

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Die Rollkunstläuferinnen des TV 09 waren in Zaandam, Niederlande, sehr erfolgreich. (Foto: privat)
 
Trainerin Patricia Schmitz ist mit allen Ergebnissen rundum zufrieden (Foto: privat)

In den Osterferien reiste ein Team aus sechs Rollkunstläuferinnen des TV 09 mit ihrer Trainerin Patricia Schmitz nach Zaandam in den Niederlanden.

In der schönen Kleinstadt nahe bei Amsterdam wurde der internationale Wettbewerb Saen Rollertrophy ausgetragen. Neben Rollkunstläufern aus Deutschland gingen Sportler aus Italien, Spanien, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden an den Start.
Neben einer schönen und festlich organisierten Eröffnungsfeier fühlten sich die Dattelner Rollkunstläuferinnen gleich wohl auf dem „fremden“ Hallenboden.
Maira Plaßmann ging direkt als erste am Freitagabend an den Start. Einen hervorragenden Pflichtwettkampf lieferte sie in den drei Pflichtfiguren und steigerte ihre persönliche Leistung, welches durch hohe Benotungen durch die Wertungsrichter belohnt wurde. Sie konnte diesen Wettbewerbsteil mit dem 6. Rang unter 11 Sportlerinnen beenden. Am Folgetag zeigte Maira ihre Kurzkür, wobei sie sich einen Startplatz in der vorletzten Startgruppe für das Kürprogramm sicherte. In diesem zeigte sie eine ansprechende Choreographie und schöne Sprungkombinationen. Das schöne Tempo während der Schrittsequenzen bescherte gute Benotungen, so dass sie sich mit einem tollen 7. Platz unter 16 Sportlerinnen als bestplatzierte Deutsche in dieses Teilnehmerfeld einordnen konnte.
Lynn Wollmann ging in der Kategorie der Jugend Damen an den Start. Bereits in dem Kurzprogramm gelang ihr durch ein nahezu sauberes Programm eine gute Ausgangsposition mit einem dritten Platz als Zwischenergebnis. Auch im Kürprogramm am Folgetag konnte Lynn in ihrem Kürprogramm überzeugen. Belohnt wurde sie mit konstant hohen Noten der Wertungsrichter. Lynn konnte ihren Rang aus dem Kurzkürprogramm verteidigen und sich mit einer Bronzemedaille bei der Siegerehrung ehren lassen.
In der Kategorie der Espoires Mädchen starteten Sina Pissarius und Hanna Michels. Neben tollen Benotungen in der technischen Ausführung wurde Sina in der B-Note für das Gesamtprogramm mit hohen Noten belohnt. Sina erlief sich ebenfalls die Bronzemedaille und wurde von internationalen Trainern für ihre schönen und anspruchsvollen Pirouetten gelobt. Hanna Michels feierte sowohl in der Altersgruppe als auch auf internationalem Boden Premiere. Konzentriert lief sie ein schönes und absolut ansprechendes Kürprogramm, in welchem sie all ihre Höchstschwierigkeiten zum Stehen brachte. Die Wertungsrichter belohnten die Sauberkeit der Sprünge, so dass sich Hanna kurz hinter ihrer Vereins- und Trainingspartnerin Sina mit Platz 6 unter 17 Teilnehmerinnen einordnete.

Erfolgreiche Minnis

Zudem hatte Trainerin Patricia Schmitz noch zwei jüngere Schützlinge mit auf die Reise genommen. In der Kategorie Minis gingen Finnja Teige und Edda Ridder Haaring an den Start. Edda konnte sich souverän präsentieren und das kurz zuvor noch umgestellte Kürprogramm sportlich und verspielt präsentieren. Sie wurde durch das Wertungsgericht auf einem tollen 8. Platz eingeordnet.
Finnja Teige zeigte als Höchstschwierigkeit bereits erste Doppelsprünge in ihrem Kürprogramm, welche sie zum Stehen brachte. Dies schlug sich direkt positiv in der A-Note nieder, welche durch eine angemessene B-Note ihre guten Leistungen unterstrich. Mit einem tollen 5. Platz konnte auch Finnja die Meisterschaft beenden.
Trainerin Patricia Schmitz ist mit allen Ergebnissen rundum zufrieden. Sie weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es jedem Sportler gelingt, seine persönlichen Leistungen zu jedem Zeitpunkt abzurufen. Umso schöner empfand sie diese Meisterschaft, da jeder ihrer Schützlinge mit einem Strahlen im Gesicht und einer Umarmung zum Abschluss die Heimreise antrat.
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