Internationaler Tag für den Sport: MdL Hans-Peter Müller besucht Germanen

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Am 06. April 1896 wurden die ersten Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Athen eröffnet. Seit 2013 wird dieses Datum als Gedenktag des Internationalen Tag für den Sport begangen.

Zu diesem Anlass besuchen die SPD-Landtagsabgeordneten in ihrem Wahlkreis einen Sportverein ihrer Wahl. Die Wahl von Hans-Peter Müller MdL fiel auf die Sportfreunde Germania Datteln, zu denen ein regelmäßiger Dialog bereits bezüglich ihres großen Engagements für den Inklusionssport besteht.

Im Gespräch auf der Vereinsanlage der Sportfreunde im Ostringstadion ging es um die Unterstützung der Ehrenamtlichkeit. Vorher zeigte sich Müller nach Einblick in eine Übungsstunde begeistert darüber, mit welchem hohen Maß an Engagement die Übungsleiter in Inklusions-Mannschaften und Jugendmannschaften auf dem Platz die Kinder und Jugendlichen motivieren.

„Dies gilt es zu unterstützen“, so Müller. Im „NRW-Pakt für den Sport“ wurde den Vereinen über den Landessportbund Mittel zur Verfügung gestellt, die dieser an die Vereine weitergibt. Das Land investiert rund 62,5 Mio. Euro in die Förderung des Sports. Außerdem hat die SPD-Landtagsfraktion mit einem erweiterten Haushaltsantrag dafür gesorgt, dass die Übungsleiterpauschale in zwei Schritten und zunächst um 900.000 Euro in 2016 angehoben wird. Damit werden Kostensteigerungen abgemildert und ein flächendeckender Übungsbetrieb unterstützt.

Die Vereinsvertreter bestätigten die gute Unterstützung durch die jährlichen Übungsleiterpauschalen und berichteten über ein nach wie vor großes Engagement von Ehrenamtlichen bei den Sportfreunden. „Viel mehr zu schaffen macht den Sportfreunden die Veränderungen für den Verein im Hinblick auf die Sportstättennutzung durch die Stadt Datteln. Die Maßnahmen im Dattelner-HSP sind eine Herausforderung für alle Vereine unserer Stadt“ erläuterte Geschäftsführer Dominik Lasarz. Müller gab Beispiele aus anderen Städten, wie man sich neu aufstellen könnte, um sich den Herausforderungen zu stellen. Ziel müsse es sein in Kürze dann auch längerfristige Planungssicherheit und Perspektiven zu erhalten. Lasarz erklärte: „Wir sind auf ein hohes Engagement unserer Mitglieder angewiesen. Wir haben unser Profil mit den Inklusionsgruppen geschärft und sind dabei, uns auch im Hinblick auf Integration von Flüchtlingen neu aufzustellen. Dieses hohe Engagement kann jedoch nur aufrechterhalten werden, wenn in Zukunft nicht immer wieder aufs Neue die Ehrenamtlichen verunsichert werden. Ein Verein lebt auch von Eigeninitiative und dem Akquirieren von Mitteln, wie derzeit geschehen für den noch ausstehenden Aufbau einer Behindertentoilette. Die langfristige Entwicklung und Planungssicherheit der Sportanlagen und Vereine in Datteln muss vorangetrieben werden“.

Müller hält einen auf den Verein und seine Stärken ausgerichteten Dialog mit der Festlegung von Bestandsschutz und / oder Zukunftsperspektiven für äußerst wichtig, um die Mitglieder in ihrem Engagement zu unterstützen.
Die Initiative Sport für alle, Inklusion im Fußball und die Integration von Flüchtlingen bei den Germanen möchte Müller gerne unterstützend begleiten. „Die Fortsetzung der Gesprächsreihe ist somit auch bereits beschlossene Sache“, so Müller und Lasarz.
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