Kooperation von drei Dattelner Fußballvereinen in der neuen Saison 2016 / 2017

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Die Dattelner Fußballwelt ist vor allem im Jugendbereich in den letzten Jahren nicht unbedingt von Erfolg gekrönt gewesen. Alle Vereine haben Jahr für Jahr damit zu kämpfen, in allen Altersklassen, besonders im oberen Jugendbereich, eine Mannschaft ins Rennen zu schicken – auch die Sportfreunde Germania Datteln sind davor natürlich nicht verschont worden. Der demographische Wandel der Gesellschaft aber auch die stagnierende Sportstättenentwicklung in Datteln haben diesen schleichenden Prozess mit unterstützt. „Auf der einen Seite haben wir immer weniger Jugendliche an sich, auf der anderen Seite haben wir weniger Jugendliche die sich für den Fußball interessieren – der Einfluss von Spielekonsolen und dem Internet ist einfach zu groß geworden“, so SFG-Geschäftsführer Dominik Lasarz, „zudem sehen wir in unseren Nachbarstädten hervorragende Sportanlagen mit Kunstrasenplätzen. Auf diesen Zug ist die Stadt Datteln deutlich zu spät aufgesprungen. Erst jetzt sind wir in Datteln dabei uns über die Sportstättenentwicklung Gedanken zu machen. Wir haben schon vieles verschenkt“.

Diese Entwicklung im Dattelner Fußball hat in den letzten Wochen eine Zusammenarbeit der Jugendabteilung von Germania Datteln, Eintracht Datteln und SW Meckinghoven auf den Plan gerufen. In mehreren Gesprächen haben sich die Verantwortlichen der Jugendabteilungen der drei Vereine darauf verständigt, in der kommenden Saison 2016 / 2017 mit Jugendspielgemeinschaften in drei Altersklassen aus den drei Vereinen ins Rennen zu gehen. Der Spielbetrieb im oberen Jugendbereich (A-, B- und C-Junioren) wird somit gemeinschaftlich gestaltet. Bezeichnend für die Situation im oberen Jugendbereich ist die Tatsache, dass die drei Vereine durch den Zusammenschluss gerade einmal eine B-Junioren-Mannschaft ins Rennen schicken kann. Der Spielbetrieb der Minikicker bis D-Junioren wird in den Vereinen eigenverantwortlich durchgeführt.

Das die Jugendabteilungen bei ihrem Vorhaben nicht alleine dastehen, wurde bei dem Pressetermin zur Vorstellung der Spielgemeinschaften deutlich – neben den Jugendleitern Dieter Lasarz (SF Germania Datteln), Gunhild Hirschmann (DJK Eintracht Datteln) und Christian Weidlich (SW Meckinghoven) bezogen auch die geschäftsführenden Vorstände, vertreten durch Matthias Joemann (Eintracht Datteln), Dominik Lasarz (Germania Datteln) und Klaus Herrmann (SW Meckinghoven), klar Position. „Die Zusammenarbeit zeigt ganz deutlich, dass wir in Datteln enger zusammengerückt sind und noch weiter werden“, so die geschäftsführenden Vorstände der drei Vereine. „Wir sehen die Spielgemeinschaften als einen ersten Schritt in eine zukünftig engere Zusammenarbeit“, so Dominik Lasarz, „ohne eine engere Zusammenarbeit wird der Fußball in Datteln nicht wettbewerbsfähig bleiben. Es ist ein wichtiger und richtiger erster Schritt in eine gemeinsame Zukunft für den Dattelner Fußball in der Stadtmitte“.

Die A1-Junioren der JSG werden von Bernd Spriewald, die A2-Junioren von Christian Weidlich trainiert. Die B-Junioren werden von DFB-B-Lizenz-Inhaber Christian Meermann trainiert. Die JSG-Mannschaften der C-Junioren werden von Carsten Röhrig und Dieter Lasarz trainiert.

Zum Start der Spielgemeinschaften laden die drei Vereine zu ersten gemeinsamen Trainingseinheiten ein:

A-Junioren
Donnerstag, 23.06.2016 um 18.00 Uhr im Ostringstadion (SF Germania Datteln)
Dienstag, 28.06.2016 um 18.00 Uhr im Sportzentrum-Süd (SW Meckinghoven)

B-Junioren
Mittwoch, 22.06.2016 um 18.00 Uhr im Ostringstadion (SF Germania Datteln)
Freitag, 24.06.2016 um18.00 Uhr im Sportzentrum-Süd (SW Meckinghoven)

C-Junioren
Donnerstag, 23.06.2016 um 18.00 Uhr am Südringweg (DJK Eintracht Datteln)
Samstag, 25.06.2016 um 14.00 Uhr am Südringweg (DJK Eintracht Datteln) mit anschließendem Grillen einschließlich Eltern

Zu den Trainingseinheiten sind alle interessierten Spieler herzlich eingeladen.
Die Zusammenarbeit der drei Vereine in der neuen Saison ist auch als Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung der Stadt Datteln zu sehen – nun sind Verwaltung und Politik gefordert auch in puncto Sportstätten ein Zeichen zu setzen. „Wir gehen mit unserer Kooperation in Vorleistung, nun sind Verwaltung und Politik gefordert“, so die Vereine.
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