Waltrop: Vom Hebewerk zum Dortmunder Hafen - Industriegeschichtliche Radtour

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Vom Schiffshebewerk führt die Radtour zum Dortmunder Hafen. (Foto: LWL)

Vom LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg entlang des Dortmund-Ems-Kanals bis zum Dortmunder Hafen führt eine industriegeschichtliche Radtour, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 13. August, von 11 bis 18 Uhr anbietet.

Während der 30 Kilometer langen Tour erläutert der ehemalige Museumsleiter Herbert Niewerth, der heute im Förderverein des Museums aktiv ist, viele Aspekte der Kanalgeschichte. Warum wurde der 1899 eröffnete Dortmund-Ems-Kanal überhaupt gebaut? Unter welchen Bedingungen haben tausende von Kanalarbeitern geschuftet? Welche bedeutenden Bauwerke gibt es an dieser künstlichen Wasserstraße? Wie hat der Kanal die beiden Weltkriege überstanden?
Angekommen im Dortmunder Hafen wird klar, dass sich hier seit der Einweihung 1899 einiges verändert hat: Binnenschiffe werden nicht mehr im Akkord beladen und gelöscht. Heute bildet das Containerterminal Dortmund den Mittelpunkt des von LKW, Bahn und Schiff bestimmten „trimodalen Verkehrs“ im Hafen. Und dort werden längst nicht mehr nur Bier, Eisenerz und Kohle umgeschlagen, sogar Heavy-Metal-CDs finden ihren Weg von hier aus in die Welt. Ein Beispiel für geglückten Strukturwandel im Ruhrgebiet.
Die Hafenatmosphäre lädt ein zu einem Picknick (bitte selbst mitbringen). Nach der Pause geht es zurück zum Schiffshebewerk, wo die Radfahrer zum Abschluss der Tour gegen 16.30 Uhr die Ausstellung „Zum Wohl!“ besichtigen.
Kosten für Radtour, Eintritt und Führung: 8 Euro. Anmeldung erbeten unter Tel. 02363/9707-0, E-Mail: schiffshebewerk@lwl.org.
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