Angst

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die Furcht begleitet mich
wie ein dunkler Schatten
sie hält mich fest
im Turm meiner Ängste
hilflos der Bedrohung ausgeliefert,
fröstelt es mich, obwohl ich nicht friere
die Stimme verebbt
im Gebrüll meiner Panik,
bis der Schmerz des Terrors unerträglich wird
wortlos erkläre ich dem Graus den Krieg
fasse Mut und fange den Schatten mühsam ein
die Last auf dem Rücken tragend,
gehe ich hinaus auf die Straße
für Demokratie und Meinungsfreiheit
mit geistiger Bewaffnung
der Armseligkeit meiner Ängste zum Trotz

© Nadia Kraam Jan. 2015
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