Ein Blick hinter die Kulissen

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Gabriele und Helmut Gutknecht (Foto: Heuer)
Ehrenamtlichen seit Monaten für das Fantastival im Einsatz

Das Fantastival wirft seine Schatten voraus, die Künstler sind gebucht und haben zugesagt. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Von Dirk-R. Heuer

„Es sind vor allem die über 60 Ehrenamtlichen, ohne die das Fantastival in dieser Form gar nicht stattfinden könnten“, sagt Lea Eickhoff, Geschäftsführerin der Freilicht Aktiengesellschaft. „Meine Schnittstellen zu den Ehrenamtlichen sind Gabriele und Helmut Gutknecht. Die beiden koordinieren die Arbeit der Helfer“, fährt sie fort.
Die Gutknechts gehören zu den rund 500 Aktionären der Aktiengesellschaft, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.
„So vor etwa 15 Jahren fragten uns Freunde, ob wir nicht beim Fantastival mit helfen könnten“, erinnert sich Gabriele Gutknecht im Gespräch mit dem Nieder-rhein Anzeiger. „Wir sagten zu und sind bis heute dabei geblieben.“ Inzwischen koordinieren die beiden die Ehrenamtlichen und sorgen organisatorisch mit für einen reibungslosen Ablauf. Sie fragen bei den Helfern an, wann die bei welcher Veranstaltung in welcher Funktion helfen können.
Die Ehrenamtlichen stehen den Sicherheitskräften zur Seite und überprüfen die Eintrittskarten. Außerdem bauen die zahlreichen Helfer die Bühne mit auf, sorgen für die Bestuhlung und sind nach der Veranstaltung auch beim Abbau wieder dabei. Andere helfen beim Catering oder holen die Gäste per Auto ab. Aber auch die Betreuung der Künstler bis hin zum Hundesitting gehört dazu. Lange im Vorfeld sind es die Ehrenamtlichen, die Flyer nicht nur in Dinslaken verteilen. Auch in Voerde, Hünxe, und den angrenzenden Oberhausener Stadtteilen informieren sie die Menschen über das jeweils neue Programm des Fantastivals. Einige Wochen vor der Veranstaltung bestücken sie Geschäfte mit Plakaten, kleben sie auf Schilder und Ständer.
„Eigentlich sind wir zusammen mit vielen anderen das ganze Jahr mit dem Fantastival beschäftigt“, plaudern die Gutknechts aus dem Nähkästchen. „Und allen macht das einen riesigen Spaß. Es ist toll, so ein Festival zu unterstützen.“ Generell gelte: „Nach dem Fantastival ist vor dem Fantastival.“ Direkt nach dem Festival beginnen die Pflege- und Reparaturarbeiten des eingesetzten Materials und natürlich müssen auch die Plakate wieder eingesammelt werden.
Bei der Frage „Warum machen Sie das?“ erscheint ein Strahlen auf den Gesichtern des Ehepaars: „Es ist einfach die tolle Atmoshäre und das freundliche Miteinander aller Helfer. So etwas erlebt man woanders nicht.“
Und um diese Gemeinschaft zu erleben, nehmen sich etliche Ehrenamtliche sogar Urlaub – auch Helmut Gutknecht gehört dazu.
Im Rückblick auf die zurückliegenden Jahre sind die Gutknechts – wie viele andere auch – froh, dass sich das Fantastival mehr in den Sommer geschoben hat.
„Die ersten Veranstaltungen, die wir mitgemacht haben, fanden noch im Mai statt. Da hatten wir manchmal sehr kalte Finger“, erinnert sich Helmut Gutknecht. Jetzt hoffe das Team auf sonniges Wetter, „wenigstens aber regenfreie Fantastivaltage.“ Gabriele und Helmut Gutknecht gehören zu den rund 60 Ehrenamtlichen, ohne die das Fantastival nicht funktionieren würde. Foto: Heuer Gabriele und Helmut Gutknecht. Foto: Heuer
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