Fantastival 2013: Positiv kulturell aktiv

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Darauf darf man sich unter anderem beim Fantastival 2013 freuen: Herbert Knebel und Affentheater (12. und 13. Juli / Burgtheater), Stefanie Heinzmann (19. Juli / Burgtheater), Christoph Maria Herbst (16. Juli / Burginnenhof) und Volker Pispers (14. September/ Burgtheater). artwork: jape.
 
"Junge Sommernacht der Klassik" am 17. Juli / Burginnenhof.
 
Tribute to Pink "Us & Them". Pressefoto: Veranstalter.
Dinslaken: Fantastival 2013 | „Kunst ist schön - macht aber viel Arbeit.“ Wahrscheinlich würde Karl Valentin heute auch noch hinzufügen: „Und kostet!“.

Die „weichen“ Standortfaktoren Kunst und Kultur und ihre essentielle gesellschaftliche Bedeutung fallen ja meist erst auf, wenn sie fehlen. Die Erfolgsgeschichte des Fantastivals zeigt trotz aller Schwierigkeiten und mancher Reibungsverluste, dass sich kulturelles Bürger-Engagement lohnt, die Lebensqualität einer Stadt verbessert und langfristig wirtschaftliche Chancen bietet.

Als inzwischen überregional etabliertes Markenzeichen für DIN lockt das Fantstival Jahr für Jahr Besucher ins romantische Burgtheater und auch die Künstler schätzen die besondere Aura und das niederrheinische Publikum hier. Sie kommen wieder, auch wenn sie längst größere Locations füllen. Der Niederrhein Anzeiger sprach mit Sponsoren und Unterstützern der ersten Stunde:

Warum Sponsor sein?

Niederrhein Anzeiger:
Die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe gehört seit Gründung des Fantastivals zu den Hauptsponsoren und ist auch sonst sehr aktiv in Sachen Kulturförderung. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Wie sehen Sie ihre Rolle als Sponsor in der Zukunft hier vor Ort?

Jörg Bäumken (Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe):
Die Sparkasse hat sich u. a. die Kulturförderung auf ihre Fahne geschrieben. Durch ein gutes Kulturangebot gestaltet sich eine Region attraktiv und die Lebensqualität wird verbessert. In Dinslaken, Voerde und Hünxe gibt es eine Menge Potential. Natürlich kann das Fantastival, mit der Nutzung der Spielstätte Burgtheater in einem phantastischen Ambiente aufwarten, aber ich denke auch an die Jazzinitiative mit dem Ledigenheim oder den Aktivitäten auf dem ehemaligen Schachtgelände. So wird die Sparkasse auch in Zukunft kulturelle Initiativen fördern und nach besten Kräften unterstützen.

Gibt es mehr Anfragen um Unterstützung als früher?

Jörg Bäumken:
Die Sparkasse hat sich seit jeher für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in der Region engagiert. Die Anfragen nach finanzieller Unterstützung haben sicherlich in der letzten Zeit zugenommen. Trotzdem hat die Sparkasse für viele Belange ein offenes Ohr und versucht, gerade bei Anfragen von Vereinen, Kindergärten, Schulen und wohltätigen Organisationen positiv mit einer Zustimmung zu antworten.

Kultur bedeutet ja auch Chancen für die Stadt. Stichwort: Tourismus und Gastronomie. Oft sind es ja auch ganz einfache Dinge, die eine Stadt attraktiv für Besucher und Einwohner machen. Gibt es von Ihnen geförderte Projekte, auf die Sie in diesem Zusammenhang besonders stolz sind?

Jörg Bäumken:
Sicherlich fördert die Sparkasse viele Projekte oder hilft, diese auf den Weg zu bringen. Die Palette ist groß. Ich denke da zurück an den Dinslakener Einkaufsgutschein, der die Einzelhändler und Filialisten der Dinslakener Werbegemeinschaften unter einen Hut bringt.

Oder aktuell haben sich die Dinslakener Geschäftsleute an der Aktion „Dinslaken erblüht“ beteiligt (Foto. Eine tolle Maßnahme, die Innenstadt sympathisch zu gestalten.

Ich weise auch jetzt schon auf den Niederrheinischen Radwandertag am 7. Juli hin.
An dem Tag hat der Radler die Qual der Wahl, denn über 60 Routen am Niederrhein stehen ihm zur Auswahl.

Eine Aktion, an der sich die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe bereits seit über 20 Jahren beteiligt. Wie gesagt, die Palette ist groß.

Vielen Dank für das Gespräch.

Musik aus Leidenschaft!

Wir befragten einen weiteren engagierten Großsponsor, die Stadtwerke zu ihrem großzügigen und ambitionierten Engagement für die „Junge Sommernacht der Klassik“:

Junge Klassik auf höchstem Niveau zu präsentieren, ist seit vielen Jahren das Anliegen der Stadtwerke für das Fantastival Dinslaken. Dafür entwickelten wir zusammen mit der Freilicht AG das Format „Junge Sommernacht der Klassik“.

Auch in diesem Jahr setzen wir auf Kammermusik unter freiem Himmel. Nach dem Fauré Quartett 2011 und dem Casal Quartett 2012 konnte für die diesjährige „Junge Sommernacht der Klassik“ am Mittwoch, 17. Juli, um 20 Uhr im Burginnenhof das Galatea Quartett gewonnen werden.

Wie in den vergangenen Jahren handelt es sich bei den vier Schweizern um Musiker, die in ihren jungen Jahren bereits Beachtliches für die Kunst geleistet haben. Für die CD-Einspielung „Landscapes“ wurde das Galatea Quartett 2012 mit einem Echo Klassik in der Sparte beste Kammermusikeinspielung 20. / 21. Jahrhundert ausgezeichnet.
Die Kulturförderung vor Ort ist uns innerhalb des gesellschaftlichen Engagements der Stadtwerke Dinslaken ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört die Unterstützung von Chören und Vereinen, Künstlern und Kulturinstitutionen in Dinslaken ebenso wie das Schaffen von Rahmenbedingungen, den Bürgern hochkarätige Kulturerlebnisse in der Stadt zu ermöglichen. Das Fantastival Dinslaken steht für diese von uns angestrebte Qualität.

Innerhalb des Spartenmixes des Fantastivals setzten wir uns von der ersten Stunde für die so genannte klassische Musik ein. Musik, die ihre Zeitlosigkeit und Qualität, aber auch ihre ungebrochene Popularität über die Jahrzehnte bewahrt und bestätigt hat. In jeder Generation begeistert sie junge Menschen aufs Neue.

Mit einer Intensität, dass diese nicht nur allein viele Stunden ihrer Ausbildung darauf verwenden, es auf ihrem Instrument zur Perfektion zu bringen, sondern ihr gesamtes Leben dieser Musik widmen. Diese Leidenschaft ist ansteckend. Und sie ist spürbar!
Mit der „Jungen Sommernacht der Klassik“ wollen wir dieses Erlebnis auch mit jungen Menschen teilen.

Mit unserem Engagement unterstützen wir Musiker an den Anfängen ihrer vielversprechenden Karrieren und wir ermöglichen dem Dinslakener Publikum, ob jung, ob alt, sich von zeitloser Musik auf höchsten Niveau inspirieren, bezaubern und mitreißen zu lassen.

Stolz auf das Fantastival

Auch Szene-Friseur Volker Schürmann gehört zu den Sponsoren der ersten Stunde. Er freut sich auf das Gemeinschaftserlebnis vor und hinter der Bühne: „So ein Abend im Burgtheater ist einfach toll. Ich komme viel rum, schaue mir auch in anderen Städten Kultur an. Und begegne vielen Menschen. So bin ich auch schon öfter positiv auf das Fantastival angesprochen worden, wenn ich erzähle, dass ich aus Dinslaken bin. Da ist man dann schon ein bisschen stolz.“
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