Filmkritik zu „Das Leuchten der Stille“

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Das Liebesdrama „Das Leuchten der Stille“ ist eine Literaturverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Nicholas Sparks (2008). Erschienen ist der Film am 24. Januar 2010 unter dem Originaltitel „Dear John“. Der Regisseur ist der Schwede Lasse Hallström.

Der Film handelt von dem Soldaten John Tyree (Channing Tatum), der seinen, am Asperger Syndrom erkrankten, Vater (Richard Jenkins) während seines Urlaubes in der Heimat besucht. Am Strand begegnet er Savannah Curtis (Amanda Seyfried), welche ihn zu einem Grillfest einlädt. Dort lernt er Savannahs besten Freund Tim (Henry Thomas) und dessen, autistischen Sohn Alan (Braeden Reed) kennen. Savannah und John verlieben sich ineinander und kommen zusammen. Nach 2 Wochen muss John wieder ins Kriegsgebiet zurück zu kehren und die beiden führen von nun an eine Fernbeziehung. Er verspricht ihr allerdings seinen Dienst nach einem Jahr zu beenden und ihr zu ihr zurück zu kehren. Bis dahin beschränkt sich ihr Kontakt auf das Schreiben von Briefen.

Auf Grund der Anschläge des 11. Septembers verlängert John, gegen sein Versprechen, seinen Dienst. Savannah ist zwar enttäuscht, akzeptiert seine Entscheidung aber und schreibt weiter mit dem inzwischen in Afghanistan stationierten Soldaten. Nach 2 Monaten ohne eine Nachricht von Savannah, erhält John einen letzten Brief, indem sie ihm erklärt, dass sie die Beziehung der beiden beende und nun mit einem anderen verlobt sei. John ist darauf am Boden zerstört und konzentriert sich daraufhin für die nächsten Jahre ausschließlich auf seinen Job beim Militär. Als er dann aber eine Nachricht aus der Heimat erhält, nach der sein Vater einen Schlaganfall hatte, fliegt er umgehend in die Heimat zurück und muss seinen Vater wenige Tage später beerdigen. Dort begegnet er dann zu ersten Mal Savannah wieder und erfährt, dass diese ihren krebskranken Freund Tim geheiratet hat, um ihn mit seinen Sohn zu unterstützen. Kurz nach Johns erneuten Dienstantritts, erhält er von Savannah erneut einen Brief, dass Tim gestorben sei. Der Film endet mit einem Treffen von John und Savannah.

In dem Film geht es vor allem um die zwei wichtigsten Beziehungen im Leben des Soldaten John. Einerseits ist er in Savannah verliebt und möchte möglichst viel Zeit mit ihr verbringen und die wenige Zeit, die die beiden haben, nutzen. Andererseits möchte John auch für seinen alleinstehenden Vater da sein und diesen nicht im Stich lassen. Savannah versucht Johns Vater möglichst oft zu besuchen, mit ihm zu essen und interessiert sich für seine Münzsammlung. Savannah ist diejenige die erkennt, dass Johns Vater autistisch ist und versucht dies auch John klar zu machen, der dies anfangs nicht realisieren will. Am Ende wird ihm aber doch klar, dass sein Vater krank ist und man ihm helfen sollte. John steht also gewissermaßen im Zwiespalt, da er nicht weiß wie er Savannah und seinen Vater, in der kurzen Zeit die er nur Zuhause hat, unter einen Hut zu bringen.
Der Originaltitel „Dear John“ bezieht sich auf den letzten Brief Savannahs an John. Man nennt diese Abschiedsbriefe, die Soldaten von ihren Freundinnen erhalten, „Dear-John-Letters“.

Fazit:


Ich denke, der Film „Das Leuchten der Stille“ ist ein schöner und romantischer Film, welcher einem Fan dieses Filmgenre sicherlich gefallen wird.
Trotzdem kann man die zu erwartende Ähnlichkeit der Geschichte zu den zuvor erschienenen Nicholas Sparks Filmen und Büchern nicht verleugnen. Die Charaktere und Personenkonstellationen sind ähnlich, was den ganzen Film etwas vorhersehbar macht. Die Geschichte wirkt an manchen Stellen sehr unglaubwürdig und unrealistisch und meiner Meinung nach gibt es schon bessere Verfilmungen von Nicholas Sparks Romanen.
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