Filmkritik zu „Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“

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Der Science-Fiction-Film „Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth“ ist der erste Teil der „Maze Runner“ Trilogie. Als Vorbild dienten herbei die gleichnamigen Romane von James Dashner. Erschienen ist der Film 16. Oktober 2014 und Regie führte Wes Ball. Die Hauptfigur in diesem Film ist Thomas, gespielt von Dylan O'Brien. Er findet sich komplett ohne Erinnerung in einem fahrenden Aufzug wieder, der schließlich auf der sogenannten „Lichtung“ hält. Dort erfährt er, dass diese Lichtung von einem riesigen Labyrinth umgeben ist und es bisher noch keinen Ausweg gibt.

Am Aufzug wird Thomas schließlich von vielen Jungen in seinem Alter in Empfang genommen, die dieses Szenario anscheinend schon kennen. So erfährt er vom Anführer Alby (Aml Ameen), dass alle 30 Tage ein neuer „Frischling“ mit neuen Vorräten auf die Lichtung geschickt wird.
Alby erzählt ihm außerdem, dass die Tore zum Labyrinth nur am Tag geöffnet sind und sich nachts wieder schließen. Dann laufen sogenannte „Griewer“ durch das Labyrinth. Sie töten alle die sich dann noch im Labyrinth befinden. Tagsüber versuchen die „Läufer“ einen Weg aus dem Labyrinth heraus zu finden, was kaum möglich ist, da sich die Wände im Labyrinth jede Nacht verschieben. Wer das alles beauftragt weiß keiner, da keiner von seinem Leben vor der Lichtung mehr weiß, als seinen Namen.

Am nächsten Tag schaffen es nicht alle Läufer wieder zurück auf die Lichtung, da einer von ihnen verletzt ist und Thomas beschließt, ins Labyrinth zu rennen, um ihnen zu helfen. Er überlebt die Nacht dort und tötet einen Griewer und findet einen Sensor, den der Griewer mit sich trägt. 30 Tage nach Thomas Ankunft, erscheint ein neuer Frischling. Diesmal ist es ein Mädchen namens Teresa (Kaya Scodelario), die verkündet, dass keiner mehr auf die Lichtung geschickt wird und sie die letzte sei. Thomas ist nun ebenfalls ein Läufer und sie durchsuchen das Labyrinth, wobei sie weitere Teile am getöteten Griewer entdecken, der ihnen als Schlüssel zu ihrer Flucht dienen könnte.

In der folgenden Nacht schließen sich die Tore nicht. Stattdessen öffnen sich weitere Tore und Griewer gelangen auf die Lichtung und töten viele der Jungen. Einige können sich trotzdem retten und fliehen ins Labyrinth. Nach einigen Kämpfen mit anderen Griewern, gelangen die Jugendlichen in die Kommandozentrale des Experiments. Dort erklärt ihnen die Leiterin, dass die Erde von einem Virus befallen ist und sie die letzte Rettung der Menschheit sind. Im Video sieht man, wie eine Truppe bewaffneter Kämpfer das Labor stürmt und alle umbringt. Dieser Leute, nehmen die Jugendlichen dann mit dem Hubschrauber mit und sagen, dass sie sie in Sicherheit bringen wollen. In der Schlussszene erfährt man, dass der Angriff nur eine Täuschung war und die Leiterin kündigt an, dass nun Teil 2 des Experiments beginnt.

Das wichtigste Thema im ganzen Film sind die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren. Thomas wird in der Gruppe eigentlich gut angenommen, trotzdem hat Gally (Will Poulter) etwas gegen ihn und vertraut ihm nicht. Er äußert seine Meinung auch offen vor der Gruppe und ist auch als einer der wenigen gegen die Flucht ins Labyrinth.

Eine weitere wichtige Beziehung ist die zwischen Teresa und Tomas. Teresa kommt Thomas von Anfang an bekannt vor, ihm fällt aber nicht ein, woher. Nach einiger Zeit stellt er fest, dass er und Teresa telepathisch miteinander kommunizieren können. Außerdem schreckt sie alle ab und verschanzt sich auf einem Turm auf der Lichtung. Nur Thomas wagt sich zu ihr und die beiden unterhalten sich.

Fazit:

Mir gefällt der Film im Großen und Ganzen recht gut. Das Labyrinth und die Lichtung, wirken sehr imposant und realistisch. Man fühlt sich quasi wie ein Teil des Films. Die Emotionen und vor allem die Verzweiflung der Charaktere werden gut übermittelt. Ich persönlich finde den Film sehr spannend und an einigen Stellen richtig gruselig. Ich war die ganze Zeit aufgeregt zu erfahren, wie sie aus dem Labyrinth gelangen. Besonders die Szenen mit Griewern fand ich sehr mitreißend und gut dargestellt. Durch das offengelassene Ende, bleib t die Spannung erhalten und man freut sich auf die Teile 2 und 3.
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