Fröhliche Weihnachten euch allen

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In meinen Träumen öffne ich die Pforte,
die heilge Nacht führt mich zurück nach Haus.
In mir erklingen altvertraute Worte,

wie früher eilt mein Herz mir weit voraus.
Die alten Lieder meiner Kindertage
empfangen mich und klingen fröhlich aus.

Ich schau zum hellen Eingang und ich wage,
trotz meiner Sehnsucht nicht hindurch zu gehn.
Ich hebe eine Hand und löse zage



das Spinngewebe, um hinein zu sehn.
Da glänzt der Baum umringt von unsren Stühlen,
mir ist, als würde Vater dort noch stehn.

und Mutter sehe ich im Schubfach wühlen,
ein Blinzeln später ist das Bild verpufft.
Ich weich zurück mit schmerzlichen Gefühlen,

und Wunderkerzenrauch hängt in der Luft.
Der Kerzenschein weist mir den Weg zur Pforte,
ich atme den geliebten Weihnachtsduft.

„Ich war daheim“, sind meine ersten Worte.


Bild und Text © Volker Rubin
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5 Kommentare
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Christiane Bienemann aus Kleve | 24.12.2015 | 11:05  
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Volker Rubin aus Dinslaken | 24.12.2015 | 12:16  
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Regine Hövel aus Dinslaken | 24.12.2015 | 14:31  
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Volker Rubin aus Dinslaken | 24.12.2015 | 14:59  
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Volker Rubin aus Dinslaken | 25.12.2015 | 07:45  
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