Gäste aus Israel am THG in Dinslaken

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Zur Erinnerung das Gruppenbild zum Israel-Austausch, aufgenommen in Berlin. Foto: privat
Im September empfing das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) 20 SchülerInnen und drei LehrerInnen seiner langjährigen Partnerschule ORT Highschool aus Arad, Israel. „Ich freue mich jedes mal wieder hier zu sein und fühle mich am THG schon fast wie zu Hause“, so Shlomo Banian, der als israelischer Koordinator des Austausches nun bereits zum fünften mal Dinslaken besuchte.

Die Vorbereitung des Besuchs, die Unterbringung in Gastfamilien sowie das Rahmenprogramm übernahm die Israel-AG des THG, welche im April diesen Jahres eine 10-tägige Reise nach Arad unternommen hatte und dort die Gastfreundschaft der Israelis genießen durfte. Neue Freundschaften
entstanden und so freuten sich beide Seiten auf das Wiedersehen. Diesmal waren die deutschen Schüler Gastgeber und erlebten zusammen mit ihren Austauschschülern eine ereignisreiche Woche:
Vormittags war die israelische Gruppe in einem eigenen Raum an der Schule anzutreffen, wurde von Klassen und Kursen besucht und führte mit diesen Workshops zu verschiedensten Themen durch. Nachmittags verbrachten die Austauschschüler entweder die Zeit individuell mit ihren Gastfamilien oder nahmen an gemeinsamen Aktivitäten der deutsch-israelischen Gruppe teil. So
absolvierten sie eine GPS gestützte „Geocaching-Tour“ rund um wichtige (Gedenk-)Stätten der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Dinslaken, besuchten das Gasometer in Oberhausen und besichtigten den Kölner Dom.

Ein weiterer Höhepunkt des Besuches war eine Fahrt nach Berlin, bei
der die Schülerinnen und Schüler die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundeten.

Zurück in Dinslaken rundete ein Empfang beim Bürgermeister Dr. Michael Heidinger den Aufenthalt ab. Mit dem Gegenbesuch der deutschen SchülerInnen in Arad im Frühjahr 2014 wird nun bereits die nächste Aktivität in diesem einzigartigen Austausch geplant - einem Austausch, der vor einem besonderen historischen Hintergrund steht, aber gerade dadurch interkulturelle
Kompetenz & Toleranz fördert und so einen wichtigen Beitrag zu einer verständnisvolleren, friedlicheren Welt leistet.
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