"Ich mach noch ein Jahr"

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Bei der Jahreshauptversammlung des Mühlenvereins Hiesfeld wurden alle vorgeschlagenen Mitglieder in den Funktionen einstimmig gewählt. Kurt Altena, der alte und neue Vorsitzende, erklärte "noch für ein weiteres Jahr als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen". Die letzten Gespräche über seine Nachfolge stehen vor dem Abschluss. Paul Duscha, der vor fünf Jahren als beratendes Mitglied zum Vorstand stieß, weil er sich um die Internetseiten des Vereins dauerhaft kümmern sollte, wurde Nachfolger von Kurt Terlaak als Geschäftsführer. Altena dankte ausdrücklich für die jahrelange Mitarbeit von Kurt Terlaak, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat.
Mit Jürgen Plagemann wurde ein neuer Beisitzer in den Vorstand gewählt. Anneliese Wlcek und Martin Kersting wurden in beratender Funktion in den Vorstand aufgenommen.

Wiedergewählt wurden: Hermann Emmerich und Heinz Siemenowski als stellvertretende Vorsitzende, Johannes Winters als Kassierer und Wilhelm Banning, Oliver Ibach, Günter Klaffs, Friedhelm Kolp und Monika Schürmann als weitere Mitglieder des Vorstandes.

Als Wahlleiter ließ Bürgermeister Dr. Michael Heidinger (selbst Vereinsmitglied) auch über die erfolgreiche Entlastung von Vorstand und Kasse abstimmen. Die Kassen-Prüfung wird in den nächsten drei Jahren von Willi Brechling und Richard Pennings durchgeführt.

Altena hatte in seinem Geschäftsbericht die schon in der Jahrespressekonferenz dargestellten Zahlen und Ereignisse noch einmal für die Mitgliederversammlung zusammengefasst. Johannes Winters, der Kassierer, den Altena aber gerne Schatzmeister nennt, zeigte deutlich auf, dass der Verein zwar ausreichend liquide, aber nur geringe Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen erbringt. Den Hauptanteil verbucht die Kasse durch Spenden von Sponsoren.

Die "Schätze" stecken in den Mühlen und im Museum. Die anwesenden Mitglieder beauftragten den neuen Vorstand nicht nur mit den Planungen für das "40jährige" des Mühlenvereins, sondern auch mit einer Mitgliederzusammenkunft im Frühjahr: Thema - neue Beitragsstruktur. Mit 10 Euro pro Jahr, ist der Verein auf Dauer nicht zu finanzieren. Ein Mühlenfest für die Bevölkerung, aus Anlass des Jubiläums, ist derzeitig nicht realisierbar. Auch das Durchschnittsalter der Mitglieder mit 69 Jahren ergibt für den neuen Vorstand eine wichtige Aufgabe: neue Mitglieder - bei dem Kapital von Wind- und Wassermühle und dem besonderen Mühlenmuseum sollte das in Dinslaken und Umgebung zu schaffen sein.
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