Jon Fosse: DA KOMMT NOCH WER - Atemberaubendes Theater in der Fassung von Adnan G. Köse

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Dinslaken: Kathrin-Türks-Halle | Liebes- und Eifersuchtsdrama von Jon Fosse
mit Richard Sammel und Irma Barry-Schmitt
Regie: Adnan Günter Köse
Regieassistenz: Anne Kunze
Bühnenbild: Adnan G. Köse C/o Anne Kunze

Ein unvergesslicher Theaterabend erwartet die Zuschauer am 9.1.2013 in der Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken.

Nach dem großen Publikumserfolg seines Bergarbeiterdramas „Unter Tage“ im Rahmen von Ruhr 2010, kehrt der Filmemacher und Drehbuchpreisträger Adnan Günter Köse („Lauf um dein Leben – Vom Junkie zum Ironman“) zu seinen Theaterwurzeln zurück.

Adnan Günter Köse inszeniert mit Star-Schauspieler Richard Sammel („Inglourious Basterds“, „Casino Royale“) in der Hauptrolle Jon Fosses packenden Thriller „Da kommt noch wer“.

An Sammels Seite agieren Hauptdarstellerin Irma Barry-Schmitt und Adnan G. Köse. Das im Rowohlt Verlag erschienene und von der internationalen Presse hochgelobte Schauspiel handelt von einem Liebespaar (Richard Sammel & Irma Barry-Schmitt), das sich ein altes Haus gekauft hat, fernab der Stadt an der menschenverlassenen Küste. Hier wollen sie zusammen leben, bestätigen sie einander immer wieder, und wahnhaft spinnen sie sich ein in einen Kokon aus Sprache - Beschwörungsformeln gegen das Eindringen der Außenwelt. So groß ist ihre Furcht davor, dass schon ein kleines "aber" zur Bedrohung wird: Was, wenn doch noch jemand kommt, so unwahrscheinlich dies auch scheinen mag. Und dann steht - wie eine Projektion, die sich verwirklicht gerade durch die vehemente Abwehr - der Nachbar und frühere Besitzer des Hauses vor der Tür (Adnan G. Köse). Ein harmloser junger Mann eigentlich, zugleich jedoch unwissentlich der Auslöser für neue Ängste und zerstörerische Eifersucht, die das Paar in einem schleichenden Prozess zermalmen. „Der Bann ist gebrochen. Die Liebe ist gestürzt. Eine stille, eine lautlose Katastrophe, aber sie überträgt sich mit der Gewalt eines Erdbebens ...“

Der mehrfach ausgezeichnete Jon Fosse gehört zur ersten Garde der prominentesten Theaterautoren weltweit. „Fosse ist ein Meister des Unheimlichen." (Theater heute)
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