Let's swing again...

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Auch das "Trio De Rosa" trat bereits im Ledigenheim Dinslaken-Lohberg auf.

"Cause time is to celebrate with friends the ups and downs and all arounds of life. Cause it takes one heart to dream but it takes two hands to hold. And with dreams come true - and they do - I want to dance with you..." das sind die Songzeilen, die Anne Gores so berührten. "Als ich dieses Lied zum ersten Mal gehört habe, wusste ich, dass ich es an meiner Hochzeit hören wollte."

Nicht Mendelssohns oder Wagners Hochzeitsmarsch, nein, es sollte ,Celebrate early and often' von Jacqui Naylor sein", erzählt Anne Gores und schwelgt rührend in der Erinnerung. Nachvollziehbar, bedeutet der studierten Kulturmanagerin Musik doch unglaublich viel. Genau genommen, hat sie sich dem Jazz verschrieben. Schon früh entwickelte die auch selbst musizierende Gores eine Passion für den Jazz-Gesang. "Aber ich habe mich nie festgelegt, Jazz ist so vielfältig. Ob funky oder lyrisch, ob zum stillen Genießen oder abfeiern, Jazz hat einfach eine unglaublich Bandbreite."
Kein Wunder also, dass sie nach dem Ausstieg aus dem Beruf (Gores managete bis 2005 das Fantastival) nicht die "Finger davon lassen" konnte. Also engagierte sie sich ehrenamtlich bei der Jazzinitiative, einem Verein, der das kulturelle Programm der Stadt um eine Tonart bereichert. Seit 20 Jahren schon bietet der Verein um den 1. Voritzenden Dr. Johannes Hermens den lokalen Künstlern vor Ort eine Plattform, die Welt des Jazz künstlerisch mitzugestalten. Dabei ist jedes Konzert anders, betont Gores, mal sind es junge Formationen, mal witzige Ansätze, wie zum Beispiel das sogenannte "Smashing". Hierbei handelt es sich um ein Zerpflücken bekannter Titel, beispielsweise von R.E.M oder Led Zeppelin, die dann wieder zu etwas neuem zusammengesetzt werden.
"Ein ganz wundervolles Album heißt ,Smashed for the Holidays' von Jacqui Naylor, die im übrigen am 30. April die Konzertreihe "Jazz in Dinslaken" abschließt.
Das erste Konzert, das man (auch im Abo) besuchen kann, beginnt am 29. Oktober um 20 Uhr im Ledigenheim in Dinslaken-Lohberg, wo alle Konzerte dieser Reihe stattfinden. "Im Moment haben wir eine Besucherzahl von 80 bis 200 Personen", sagt Gores und fügt mit einem Lächeln "es dürfen aber auch noch mehr werden" hinzu.
"Jazz spricht das Herz und den Kopf an und manchmal auch die Füße", erläutert sie und widerlegt klar die These, dass Jazz nicht tanzbar ist. Das haben in der Vergangenheit auch schon die Dinslakener mitbekommen, beispielsweise beim bekannten Jazz-Hopping in der Altstadt. Da kann man von Kneipe zu Kneipe "hoppen" und die unterschiedlichsten Jazz-sessions miterleben.
Damit dieses kulturelle Bonbon allerdings weiterhin erhalten bleibt, bedarf es immer auch der Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. "Von den Leuten an der Kasse bis hin zur Künstlerbetreuung, jeder Helfer ist wertvoll, davon können wir noch viele gebrauchen", sagt Gores und freut sich schon jetzt auf das Sonderkonzert "20 Jahre Jazzinitiative Dinslaken" am 1. Oktober, wenn es heißt: let's swing again.
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