Probensamstag beim Akkordeon-Orchester 1980 Dinslaken/Oberhausen e.V.

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Der Dirigent hat das Wort
Dinslaken: Barmingholtener Vereinshaus | Am vergangenen Samstagmorgen trafen sich die Musiker des Akkordeon-Orchesters 1980 Dinslaken/Oberhausen e.V. morgens um halb 10 zum ersten Probensamstag des Jahres im Vereinshaus Barmingholten. In Vorbereitung der Auftritte für das laufende Jahr wollte man sich intensiv der ausgesuchten Literatur widmen, die gemeinsam vom Dirigenten Johannes Burgard und den Spielern zusammengestellt worden war. Natürlich stand die Erarbeitung des Konzertprogramms des eigenen Jahreskonzertes am 28. April in der Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken im Vordergrund.

Schwerpunkt des Vormittags bildete die Erarbeitung der Keniade, einer Originalkomposition in vier Sätzen von Fritz Dobler, die die Erlebnisse eines Kenia-Aufenthaltes musikalisch verarbeitet. Dieses Stück wird bei Wertungsspielen in die Kategorie Höchststufe eingeordnet, somit hatte sich das Orchester einiges vorgenommen.

Zum Ausgleich kam im konzertanten Teil anschließend das Stück Tango pour Claude des französischen Jazz-Akkordeonisten und Komponisten Richard Galliano auf den Notenpulten zu liegen. Hier galt es die letzten Feinheiten der Komposition herauszuarbeiten.

Nach einer ersten Stärkung in gemütlicher Runde stand gen Mittag ein weiterer Höhepunkt des Tages an. Für das anstehende Konzert wollte man einen besonderen musikalischen Gast einladen. Dies ist mit dem Dinslakener Pianisten Bernhard Bücker mehr als gelungen.

Neben Werken von Piazzolla (Primavera Porteño und Invierno Porteño), die ebenfalls von Herrn Bücker am Klavier begleitet wurden, lag das Hauptaugenmerk auf der Rhapsody in blue von George Gershwin. Und bereits während der Probe wurde ersichtlich, dass die Kombination von Klavier und Akkordeon-Orchester einen interessanten Beitrag in der Interpretation von Gershwins Rhapsodie leisten wird.

Man war sich nach Abschluss des Probenteiles einig, dass die gemeinsame Arbeit sehr erfolgreich verlaufen ist. Der Funke zwischen Pianist und Orchester war übergesprungen. Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bereits weitere gemeinsame Projekte in diesem Jahr auf dem Programm stehen.

Den Abschluss der Proben am Nachmittag bis in den frühen Abend hinein bildete die Arbeit des Unterhaltungsorchesters. Die zahlreich mitwirkenden Jugendlichen konnten bereits am Vormittag miterleben mit welcher Begeisterung das Hauptorchester zu Werke gegangen war und ließen sich von dieser Stimmung anstecken.

So konnten intensiv und erfolgreich die Ouvertüre zur Filmmusik von Lawrence von Arabien sowie das Charakterstück A Legend from Yao musikalisch vorangebracht werden. Letzteres setzt sich mit Kultur und Musik der Yao auseinander – einem Volksstamm aus dem Süden Chinas. Dann kehrte man mit Star Wars thematisch zur Filmmusik zurück.

Den Abschluss bildete Brazil (im Original Aquarela do Brasil), die populäre Samba von Ary Barroso, sodass die Aktiven erschöpft aber beschwingt kurz vor 18h den Weg nachhause antraten.
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