Sturmgebraus

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Das Tageslicht flieht, der Himmel grollt grau,
der Wind schüttelt wütend die Bäume.
Er zerrt an den Blättern, fordernd und rau,
vorbei sind die goldgelben Träume.
Die Luft ist erfüllt von dumpfem Gebraus,
es rüttelt und pfeift um Schornstein und Haus,
kein Sonnenstrahl lugt durch die Wolken.







Der Regen nimmt zu, kämmt Blätter vom Ast,
sie fallen und treiben wie Boote
hinunter zur Senke in strudelnder Hast,
hier staut sich das Gelbe und Rote.
Allmählich verliert sich das Rinnsal im Sand,
die Sonne durchbricht die stahlgraue Wand.
Ein Igel hebt schnuppernd die Nase.

An Ästen und Halmen spiegeln sich bunt
die Tropfen in leuchtenden Farben.
Der Igel verspeist einen schmackhaften Fund,
die Vögel zerpflücken die Garben.
Vorbei der Oktober mit herbstlicher Pracht,
es mahnt der November, mal rüde mal sacht,
bereitet euch vor auf den Winter.
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6 Kommentare
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Gottfried (Mac) Lambert aus Goch | 09.11.2015 | 16:25  
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Christiane Bienemann aus Kleve | 09.11.2015 | 18:32  
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Volker Rubin aus Dinslaken | 10.11.2015 | 08:47  
45.996
Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 10.11.2015 | 22:09  
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Volker Rubin aus Dinslaken | 11.11.2015 | 06:14  
45.996
Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 11.11.2015 | 20:27  
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