Vive la France - Erstes Frankreichfest war großer Erfolg

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Im letzten Jahr jährte sich die Städtepartnerschaft mit Agen zum vierzigsten Mal. Grund genug, um ein Frankreichfest auf die Beine zu stellen.

Der Geruch von Crêpes liegt in der Luft. Leise ertönt dazu die Stimme einer Chansonette, die bei strahlendem Sonnenschein den Anschein erwecken lässt, als wäre der Besucher mitten in Frankreich. Der Burginnenhof wirkt wie ein eigener kleiner Montmartre.
Andreas Heinrich, zweiter Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, ist mit der Premiere des Frankreichfests mehr als zufrieden: „Im letzten Jahr ist die Idee zu dem Fest entstanden, nachdem wir beim Late-Night-Shopping einen Frankreichstand hatten. Wir sind begeistert von der großen Resonanz der Dinslakener Bevölkerung.“ Während er das erzählt, begrüßt er charmant eine Dame, die einen Wein probieren möchte – natürlich stilecht auf französisch: „Bonjour Madame! Ça va?“
Und die Dinslakener sind wirklich sehr begeistert von dieser Premiere: „Es ist eine wunderschöne Atmosphäre, da werden glatt alte Erinnerungen an die Schulzeit wach, in der ich Französisch gelernt habe“, schwärmt Christine Stöckhardt.


„Ein kleines Stückchen Frankreich in Dinslaken“


Bisher habe es zwar schon die eine oder andere Verbindung zur Partnerstadt gegeben, „aber durch so ein Fest wird es natürlich mehr in den Vordergrund gestellt“.
Auch Barbara Köpping vom Partnerschaftskomitee findet, das sich die Arbeit gelohnt hat: „Wir haben eine Mordsarbeit in dieses Fest gesteckt: Vom Luftballon aufpusten, bis zum Vasen dekorieren – aber es hat sich gelohnt. Heute haben wir ein kleines Stückchen Frankreich in Dinslaken.“ Besonders begeistert war die Dinslakenerin auch über den Pianisten Marc Olivier Poingt, der für das Eröffnungskonzert am Freitagabend gewonnen werden konnte: „Wir sind so stolz, dass er zum Auftakt gespielt hat und die Besucher in Frankreichstimmung versetzt hat.“
Während die Besucher sich die Stände mit den typisch französischen Spezialitäten anschauen oder durch den neu eröffneten Stadtpark schlendern, sorgen am Ententeich Ingo Borgardts und im Burginnenhof Susanne Hoffmann, für die passende musikalische Untermalung des Frankreichfests. Nicola Horz bringt es auf den Punkt: „Ich liebe Frankreich und deswegen bin ich heute hier.“ Sie sei selbst schon öfters in der Normandie gewesen und bewundere die authentische Umsetzung: „Es wirkt hier wirklich wie in Frankreich und das Tollste ist, dass es eine kleine, intime Atmosphäre und nicht komplett überlaufen ist.“
Heinrich stellt abschließend in Aussicht, dass es nicht bei dem einen Frankreichfest bleiben solle: „Wir wollen das gerne regelmäßig machen, um die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen.“ Na dann, bis zum nächsten Jahr: Au revoir!

Von Sarah Dickel / Alle Fotos von Heike Cervellera
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