Werkstatt Theater - Ein Blick hinter die Kulissen

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Der neue Intendant der Dinslakener Burghofbühne Mirko Schombert macht den Anfang- Am 8. März, 15 Uhr, im Weseler Café "Himmel und Erde"

Das neue Jahr bringt bei rkw, dem Kulturverein r(h)ein-kultur-welt, eine Neuerung: es wird immer wieder Blicke hinter die Kulissen der Kultur geben. Die erste dieser Veranstaltungen bestreitet der neue Intendant der Dinslakener Burghofbühne Mirko Schombert. Er liefert im März seine erste Dinslakener Inszenierung ab und wie er dahin kam und was es zu beachten galt, das wird er am 8. März um 15 Uhr im Weseler Café „Himmel und Erde“ (Caspar-Baur-Strasse 36) in lockerer Atmosphäre bei Kaffee selbstgebackenem Kuchen erzählen.

Mirko Schombert ist seit dem vergangenen Jahr Intendant der Burghofbühne, Landestheater im Kreis Wesel. Er wurde in Essen geboren. Er studierte Theater-, Medien- und Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und ist ausgebildeter Theaterpädagoge. Er arbeitete schon in Osnabrück, Krefeld, Mainz, Mönchengladbach und Göttingen, bevor er 2010 Leiter des Kinder- und Jugendtheaters am Staatstheater Mainz wurde. In dieser Spielzeit wird er noch ein zweites Stück inszenieren: „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler.

Die Umsetzung eines Romans für die Bühne stellt Schauspieler und Regie immer vor besonders große Herausforderungen. Wie lässt sich beispielsweise die Atmosphäre von Orwells düsterer Dystopie adäquat auf das Theater übertragen? Wie finden Schauspieler und Schauspielrinnen ihre Figuren? In welchem Raum kann eine solche Geschichte erzählt werden und wie aktuell darf und muss eine Adaption von 1984 heute sein? Mirko Schombert stellt sein Inszenierungskonzept vor und geht im Gespräch mit den Teilnehmern diesen und anderen Fragen nach.

Im kurz nach dem zweiten Weltkrieg geschriebenen Roman „1984“ beschrieb George Orwell einen totalitären Überwachungsstaat. Kaum ein Science-Fiction-Roman hat sich so ins kollektive Gedächtnis der westlichen Welt gebrannt wie "1984". Haben wir wirklich das Jahr 1984? Winston Smith ist sich nicht sicher: Als Angestellter des Ministeriums für Wahrheit muss er schließlich selbst täglich die Vergangenheit umschreiben. Schullektüre, Film und Musical haben dieses Buch zum Synonym für den drohenden totalitären Überwachungsstaat gemacht. Ob die Omnipräsenz der Kamera in unserer westlichen Welt oder die weltweite Datenspeicherung und das Ausspionieren von E-Mails – sofort wird mahnend der "Big Brother" zitiert. Im 21. Jahrhundert, in dem wir uns freiwillig, dank Google, Facebook und Payback zum gläsernen Menschen machen, kommt der dystopische Roman George Orwells wieder auf die Bühne und in die Köpfe.

Karten zum Preis von 12 Euro (Schüler und Studenten zahlen vier Euro) gibt es im Vorverkauf in Voerde bei Schreibwaren Groos, Friedrichsfelder Str. 20, Telefon 02855-81958, den Buchhandlungen Korn am Dinslakener Altmarkt, Telefon 02064-58310 und in Wesel Brückstraße 13, Tel 0281-4773362, bei Buch & Präsent Mila Becker in Friedrichsfeld, Bülowstr. 4, Telefon 0281-41409 und der Buchhandlung Kammer in Hamminkeln, Diersforter Str. 4, Telefon 02852-9651617, eventuelle Restkarten an der Tageskasse.
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