Junge Union zur möglichen Teilschließung der Voerder Polizeiwache

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Müller macht den Jäger

Die Junge Union Voerde befürchtet, vor dem Hintergrund der möglichen Teilschließung der Voerder Polizeiwache, dass Landrat Müller sich in Sachen innere Sicherheit an seinem Parteikollegen Jäger orientiert. Dieser hat, ihrer Meinung nach, als Innenminister von Nordrhein-Westfalen einen desolaten Job gemacht.

„Wie kann man nach den katastrophalen Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen ernsthaft darüber nachdenken, die Polizeipräsenz in unserer Stadt zu reduzieren?“, fragt JU-Chef Henning Stemmer. „Von generell steigenden Deliktzahlen und sinkenden Aufklärungsquoten einmal ganz zu schweigen“, ergänzt sein Vorstandskollege und CDU-Ratsmitglied Jan Langenfurth.

Landrat Müller als Chef der Kreispolizei stehe in der Verantwortung, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Voerde zu gewährleisten – der Abzug der nächtlichen Besetzung der Polizeiwache an der Frankfurter Straße sei ein großer Schritt in die komplett falsche Richtung.
„Spätestens seit der Silvesternacht ist das Vertrauen der Menschen in die innere Sicherheit und eine handlungsfähige, schlagkräftige Polizei nachhaltig erschüttert. Innenminister Jäger weigert sich bislang, entsprechende Verantwortung zu übernehmen und die Durchschlagskraft unserer rechtsstaatlichen Organe wieder sicherzustellen.
Der Landrat scheint sich dies zum Vorbild zu nehmen, indem er die so notwendige Polizeipräsenz ohne Not in Frage stellt – diesen verantwortungslosen Irrweg muss er sofort verlassen!
Hier ist auch Bürgermeister Haarmann in der Pflicht, auf seinen Parteifreund Müller einzuwirken und die Besetzung der Voerder Wache weiterhin sicherzustellen“, mahnen Stemmer und Langenfurth.
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