Raser aus dem Verkehr gezogen

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Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Die Polizei im Kreis Wesel gibt daher auch wöchentlich Messstellen bekannt, um die Menschen zu veranlassen, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Darüber hinaus erfolgt auch immer der Hinweis, dass mit Geschwindigkeitskontrollen überall zu rechnen ist. Die Kreispolizeibehörde Wesel möchte damit vor allem das Bewusstsein schärfen. Trotz vieler Warnungen gibt es bei Geschwindigkeitskontrollen jedoch immer wieder Raser, wie jüngst in Hünxe:
Polizeibeamte führten dort Messungen auf der Gahlener Straße sowie auf der Berger Straße durch. Aufgrund des tollen Wetters herrschte reger Ausflugsverkehr und auch der Campingplatz an der Gahlener Straße hatte zahlreiche Besucher. Hier befuhr ein 49-jähriger Bottroper mit einem Motorrad den Bereich der 70er Zone mit einer Geschwindigkeit von 164 km/h. Nach Abzug der Toleranz ergibt das mindestens eine Überschreitung von 86 km/h. Bei der Nachfahrt erreichte der 49-Jährige "Spitzengeschwindigkeiten" von 196 km/h. Im weiteren Verlauf fuhr er 122 km/h bei erlaubten 50 km/h, was eine Überschreitung von 66 km/h bedeutet. Alleine für die erstgenannte Überschreitung ist ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von 1.200 Euro möglich. Zusätzlich wird er zwei Punkte in Flensburg erhalten. Später stellten die Polizisten dann einen zügig fahrenden Motorradfahrer auf der Berger Straße fest. Hier betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 87 km/h bei erlaubten 50 km/h. Den 76-jährigen Motorradfahrer aus Gladbeck erwartet jetzt, nach Abzug des Toleranzwertes, ein Bußgeld von 120 Euro und ein Punkt in Flensburg.
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