Spielend lernen mit "Kennst du Voerde?" von Burkhard Kobbert

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Reine Handarbeit: Das Brettspiel "Kennst du Voerde?" besteht aus rund 200 Teilen, die Herstellung dauert zirka einen Tag. Aus der Hand geben wollte Erfinder Burkhard Kobbert die Produktion allerdings nicht. "Einen Verlag zu beauftragen hätte ich sich nicht gelohnt."Foto: Lisa Peltzer

Spielen und gleichzeitig Lernen - Diese Verbindung zu schaffen war schon immer eine Herzensangelegenheit für Burkhard Kobbert. Mit "Kennst du Voerde?" ist ihm das gelungen.

Voerde. Bereits vor 25 Jahren hat sich der mittlerweile pensionierte Lehrer intensiv mit seiner Heimatstadt Voerde befasst. Damals noch für ein Lernprogramm, das er gemeinsam mit der Stadt Dinslaken entwickelt hatte. Auf Diskette. Obwohl Computer ja nicht so sein Metier seien. "Ich spiele lieber", sagt der Rentner. Und meint damit vor allem Brettspiele. Was also lag näher, als sein eigenes Spiel zu kreieren? Angelehnt an einen Klassiker, das "Spiel des Wissens", ist so über mehrere Wochen hinweg das Brettspiel "Kennst du Voerde?" entstanden. Grob: Es gilt, die Stadt Voerde auf dem Brett zu erkunden, indem man die unterschiedlichsten Fragen - "lustig und nicht ganz so schwer" - richtig beantwortet. "Ich habe eine enge Beziehung zu der Stadt, mag sie sehr. Und bin häufig mit dem Fahrrad unterwegs, da lagen viele Fragen schnell nahe", sagt der ehemalige Bruckhausener.

Es existieren nur 24 Exemplare

Derzeit liegen 24 Exemplare von "Kennst du Voerde?" bei dem 66-Jährigen zu Hause. Ist das Interesse groß, "würde ich die Auflage erhöhen", sagt Kobbert. Dann allerdings müssten Interessenten mit Wartezeiten rechnen. Die Herstellung nimmt durchschnittlich einen Tag in Anspruch, rund 200 Teile müssen gedruckt, ausgeschnitten, laminiert und verpackt werden. Die Selbstkosten betragen 15 Euro. Eine Summe, die auch Käufer ausgeben müssten. Plus: eine Spende für die Flüchtlingshilfe. "Mit dem Spiel Geld zu verdienen ist mir nicht wichtig. Ich habe viel mehr Interesse daran, dass vor allem Kinder Spaß daran haben und gleichzeitig etwas lernen." Und wenn dann auch noch die Flüchtlingshilfe, in der sich der ehemalige Pädagoge seit zwei Jahren engagiert, unterstützt würde, sei er glücklich.
Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail an redaktion@niederrheinanzeiger-dinslaken.de wenden.

Aktion "Zeigt her Eure Stadt"

Wie Burkhard Kobbert auf die Idee kam, der Redaktion sein Spiel vorzustellen? Ganz einfach: Er folgte dem Aufruf "Zeigt her Eure Stadt" der "Neuen" in der Ausgabe von Mittwoch, 7. Juni. Gefragt waren Tipps, die Antworten auf diese Fragen geben: Was muss man hier gesehen haben? Was muss man hier gemacht haben? Wen muss man hier getroffen haben? Wer ebenfalls Vorschläge hat, meldet sich unter Angabe von Name und Telefonnummer per E-Mail an redaktion@niederrheinanzeiger-dinslaken.de oder postalisch an Niederrhein Anzeiger, Redaktion, Friedrich-Ebert-Straße 40, 46535 Dinslaken, und schreibt uns, was oder wen man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf - angefangen vom Verein/Hobby über eine tolle Location bis hin zu einer besonderen Person. Wir begeben uns dann zusammen mit Euch/Ihnen auf Entdeckungsreise.
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