Trickbetrügereien: Polizei warnt und sucht weitere Zeugen

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Am Dienstag, 13. Juni, zwischen 10 und 12.30 Uhr, kam es in Dinslaken zu zwei Betrugsdelikten zum Nachteil älterer Menschen, wobei die Täter nur in einem Fall Erfolg hatten.
Zwischen 10.45 und 12.30 Uhr rief eine Frau einen 84-jährigen Dinslakener an, gab sich als nahe Angehörige aus und bat unter einem Vorwand um Bargeld. Nach mehreren Telefonaten mit der Frau, übergab der Geschädigte schließlich die geforderte Geldsumme an einen von der Frau entsandten "Boten". Erst im Nachgang stellte der 84-Jährige fest, dass er Opfer eines Trickbetruges geworden war und informierte die Polizei.
Der "Bote"v war zirka 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, schlanke Figur, Brillenträger, bekleidet mit einem hellblauem Hemd, einer Mütze und Jeans und trug eine schwarze Umhängetasche.
Im anderen Fall blieb es nur bei einem Versuch zum Nachteil einer 84-jährigen Dinslakenerin. Diese war misstrauisch der Anruferin gegenüber geworden und hatte sich zwischenzeitlich an die Polizei gewandt.
Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei in Dinslaken, Tel. 02064-622-0. Des Weiteren rät die Polizei: "Lassen Sie sich am Telefon keine Namen oder andere Informationen über Angehörige, Freunde oder Bekannte entlocken, zum Beispiel mit der häufig gestellten Frage: 'Rate mal, wer Dich anruft?'. Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Sie nicht kennen. Wenn Sie einen Anruf mit diesem Ansinnen erhalten, sprechen Sie darüber mit einer Person Ihres Vertrauens oder verständigen Sie sofort die Polizei. Warnen Sie insbesondere ältere Familienmitglieder vor Anrufen mit Geldforderungen."
Für weitere Fragen, Anregungen und Tipps stehen die Mitarbeiter des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz in Wesel, Schillstraße 46, 46483 Wesel, Tel. 0281-107-4420, kostenlos zur Verfügung.
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