Walter Hellmich: Ein Mann - ein Wort - ein Neutor

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Das Power-Paar Monika und Walter Hellmich bei der Eröffnung der Neutor-Galerie im November 2014. Foto: cd
Nur einen Monat nach der Eröffnung hat der elektronische Zähler der Neutor-Galerie schon die Zahl von sage und schreibe einer halben Million Besuchern registriert ! „Neutor-Vater“ Walter Hellmich, Chef der gleichnamigen Unternehmensgruppe, hat gerade 3.000 km Geschäftsreise durch halb Europa hinter sich. Und kümmert sich prompt, kaum zurück in seinem Wohnort Dinslaken, persönlich um den Gegenstand dieses so erfreulichen Interesses.

Der Seniorchef ließ sich unterwegs und läßt sich vor Ort täglich über die Besucher-Entwicklung informieren. Und doch ist diese nur ein Detail von vielen in Dinslakens nagelneuem Einkaufszentrum, um das sich der Chef persönlich kümmert (wie beim ersten Interview nach der Eröffnung hautnah zu erleben.).

Das Wichtigste vorab, weitere Miet-Interessenten haben sich angekündigt: „Da kommen sogar noch fünf bis sechs hochattraktive Läden dazu !“, verrät der Neutor-Investor stolz. Selbst für Korrekturen an der Weihnachtsbaum-Beleuchtung ist sich der Chef zwischendurch, mitten im Gespräch, nicht zu schade. Die Passage der Neutor-Galerie strahlt dann anschließend auch wirklich im weihnachtlichen Glanz.
Nicht aufdringlich oder überladen, sondern angenehm, dezent, geschmackvoll, so wie die ganze Innen-Einrichtung und Bauausführung überhaupt. Helle natürliche Farben mit frischen Beleuchtungs- und Licht-Akzenten. An den Panorama-Fenstern im Obergeschoss kann man nicht nur gemütlich was Essen oder Trinken, sondern auch den Blick weit in die Stadt schweifen lassen. Direkt über dem Haupteingang im Eiscafé „La Luna“ haben wir eine besonders schöne Aussicht auf das Galerie-Geschehen und auf den Neutorplatz. Geheim: Hier oben trifft sich Walter Hellmich auch gern mit Geschäftspartnern.

Und jetzt zum Interview:

Unser beider Gedanken gehen zurück: Vor drei Jahren damals noch im Hellmich-Unternehmenssitz an der Lanterstraße haben wir das erste Exklusiv-Interview („Der Mann mit den drei eisernen Regeln“ NA, 12.10. 2011) zur Neutor-Galerie geführt. Die Pläne hingen an der Wand und das überzeugende Modell der Neutor-Galerie hatte auf der bedeutenden Immobilienmesse expo-real in München gerade erste Interessenten für die (mit rund 130 Millionen Euro !) größte Investition in Dinslakens Geschichte geworben.

„Ich habe schon immer drei Maximen: 1.) gute Qualität, 2.) ein guter Preis und 3.)
Das Einhalten der Bauzeit.“ Walter Hellmich im Interview 2011


Die Begeisterung, mit der er damals zwischen Papierplänen und Papp-Modell für „seine Galerie“ warb, ist noch immer zu spüren. Und das mit vollem Recht, denn: Walter Hellmich hat Wort gehalten. Und Dinslaken seine durch die Hertie-Pleite fast verlorengegangene Position als „Einkaufstadt der ganzen Region“ schon jetzt unzweifelhaft zurückgegeben.

Wenn der Vater der Neutor-Galerie auf den Parkflächen auch Nummernschilder aus Duisburg und Oberhausen sieht, dann freut er sich. Denn z.B. die Walsumer sind früher lieber nach Dinslaken Einkaufen gegangen. Das hatte ja nun in den letzten Jahren kein vergleichbares Einkaufszentrum mehr zu bieten und lockte sie kaum noch an. Dass auch die Nachbarstädter jetzt wiederkommen, findet er schlicht prima.

Hat er je gezweifelt auf dem Weg zum „Neutor“?

Walter Hellmich: „Im Nachhinein sehe ich nur das Schöne. Negatives zwischendurch vergesse ich ganz schnell. Und ich hatte immer das Ziel vor Augen, hier in meiner Heimatstadt eine drohende Verödung der City zu verhindern. Eine Entwicklung, wie sie in vielen Innenstädten, die nach Hertie-Schließungen ohne zentralen Einkaufs-Magneten blieben, leider eingetreten ist. Das durfte in Dinslaken einfach nicht passieren. Natürlich mussten wir da auch hier vor Ort viel Überzeugungsarbeit leisten. Deswegen freut es mich heute besonders, dass es hier nun so gut angelaufen ist.“.

Hellmich: „Aber wir sind ja erst am Anfang der Entwicklung zurück zur früheren Bedeutung der Stadt für die ganze Umgebung.“. Und er meint nicht nur die Geschäftsleute in den traditionellen Einkaufsbereichen der Dinslakener City, wenn er sagt: „Das schafft auch keiner alleine. Da müssen alle an einem Strang ziehen. Man braucht Stehvermögen und Geduld.“.

Und es folgt ein ganz privates Bekenntnis voller Stolz:


„Und alleine ist man gar nichts. Ohne meine Mitarbeiter, mein Team, meine Frau und meine Familie wäre das gar nicht möglich gewesen.“, Und noch bescheidener: „Da haben wir wohl alle einen guten Job gemacht.“. Kann man so sagen, drei Jahre danach. (Text: Caro Dai).
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