Ziemlich beste Freunde: Im Rolli nach Agen

Agens Bürgermeister Jean Dionis du Séjour begrüßte die Dinslakener Freunde: u. a. Bürgermeister Thomas Groß, Margot Stiehler, Jürgen Weber und Lidija Vlainic (alle Lebens- hilfe).
Agen. Ein Reisebericht von Lidija Vlainic: Am 1. Mai war es wieder soweit, die Lebenshilfe aus Dinslaken fuhr nach Frankreich zu ihrer Partnerstadt.

Thomas Groß, stellvertretender Bürgermeister aus Dinslaken, Margot Stieler, die Vorsitzende der Lebenshilfe, Jürgen Weber und der Werkstattrat vertreten durch mich, Lidija Vlainic (2.Vorsitzende) und Thomas Rudnik.

Preis für ehrenamtliches Engagement

Ich war das erste Mal in Agen, ich fand die Gegend sehr schön. Wir wurden sofort freundlich aufgenommen.Was mich beeindruckt hat ist, dass die Menschen dort mich auch freundlich aufgenommen haben, ich gehörte gleich dazu. Am Freitag (4. Mai) war ein großer Tag für die Künstlerinnen und Künstler hier in Agen. Um 11.30 Uhr wurde im Rathaus von Agen durch den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Groß, der Präsidentin der Allgeei, Madame Bonadona und Margot Stieler der Maria-Euthymia Preis der Stadt Dinslaken (als kollektive Anerkennung für ehrenamtlich arbeitende Selbsthilfegruppen, Vereine und Initiativen) überreicht.

Die Auszeichnung erhielten sie stellvertretend für das ehrenamtliche Engagement von Lebenshilfe und Allgeei. Ich habe im Anschluss den Bürgermeister von Agen eingeladen, damit er sich die Lebenshilfe und die Albert-Schweitzer-Einrichtungen anschauen kann. Persönlich würde ich dem Bürgermeister gerne unsere Werkstatt zeigen. Über die Einladung hat er sich sehr gefreut. Ich war als einzige Rollstuhlfahrerin mit in Agen und wir haben uns als Gruppe die Werkstatt angeguckt. Die Beschäftigten und Mitarbeiter haben uns sehr herzlich aufgenommen.

Herzliche Gastfreundschaft

Ich bin dort als Fremde hingefahren und als Freundin wieder nach Hause gefahren. Das fand ich sehr nett. Aber es ist mir auch aufgefallen, dass es in dieser Einrichtung keinen einzigen Rollstuhlfahrer gab, das fand ich nicht gut.
Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass die Rollstuhlfahrer und Läufer gemeinsam arbeiten und nicht getrennt. Jeder Mensch ist einzigartig und es hat sich keiner selber gemacht.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei Jürgen Weber, Margot Stieler und bei Thomas Groß für die vier schönen Tage in Agen bedanken.
Ich habe viele schöne Augenblicke erleben dürfen, die ich nie vergessen werde.
(Erschienen im Niederrhein Anzeiger KW 25/12 Text: Lidija Vlainic).
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