Rheinland: Die Kürbissaison beginnt!

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Kürbis (Foto: Sabine Weis)
In diesen Tagen beginnt im Rheinland die Ernte auf den Kürbisfeldern. Hokkaido, Spaghetti-Kürbis und natürlich auch Zierkürbisse werden jetzt frisch geerntet wieder angeboten. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Mittlerweile gibt es im Rheinland richtige Kürbisspezialisten, die Dutzende verschiedener Sorten in ihren Betrieben anbauen. Von klein bis groß, von weiß über gelb, orange bis grün, rund, oval oder länglich: Bei Kürbissen ist der Farben- und Formenvielfalt (fast) keine Grenze gesetzt. Jährlich kommen neue Sorten auf den Markt. Als Speisekürbis besonders beliebt ist die Sorte Hokkaido, die ungeschält verzehrt werden kann. Andere Speisekürbis-Sorten müssen vor dem Verzehr geschält werden.

Kürbisse lassen sich bei kühler und trockener Lagerung über einen längeren Zeitraum aufbewahren. Sie können also durchaus auch auf Vorrat gekauft werden. Wichtig ist dabei aber, dass die Kürbisse ausgereift sind. Dies erkennt man am Stiel der Beerenfrüchte, der bräunlich verfärbt und eingetrocknet sein sollte.

Kürbisse sind ursprünglich ausschließlich in Amerika beheimatet. Sie werden jedoch heute weltweit in den warmen Gebieten kultiviert. Bei uns sind in den letzten Jahren die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten neu entdeckt worden. Während noch vor 20 Jahren Kürbis nur süß-sauer eingelegt oder allenfalls als Suppe serviert wurde, ist heute Abwechslung angesagt. Ob als Konfitüre, Brot- oder Kuchenzutat oder auch bei einem festlichen Essen als Püree zu gebratenem Fischfilet, die Verwendungsmöglichkeiten scheinen unbegrenzt. Durch den relativ schwachen Eigengeschmack von Kürbissen lassen sich gut mit diversen Gewürzen und Kräutern kombinieren.

Hobbygärtner aufgepasst: Wenn Kürbisse – ebenso wie auch Zucchini - aus dem Garten bitter schmecken, sollten sie entsorgt und nicht verzehrt werden! Denn dies ist ein Hinweis auf giftige Bitterstoffe, die bei Rückkreuzung aus selbstgezogenen Samen oder Kreuzung mit anderen Kürbispflanzen (Zucchini) auftreten. Sie werden auch durch Kochen nicht zerstört und können die Magen- und Darmschleimhaut angreifen. Bei Kürbissen und Zucchini aus dem Erwerbsanbau besteht diese Gefahr nicht, weil hier ausschließlich sortenreines Saat- und Pflanzgut verwendet wird.
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