Bürgerinitiativen mobilisieren gegen größte C02-Quelle Europas

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pixabay - Foto-Rabe (Foto: pixabay - Foto-Rabe)
Der Bergbau zerstört wichtige Naturressourcen und beschleunigt mit der Verbrennung der Kohle die Gefährdung des Weltklimas. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssten die CO₂-Emissionen aus der Energieerzeugung weltweit drastisch reduziert werden, doch die Interessen der Energiekonzerne haben noch immer global die Überhand.

In der Lausitz und im rheinischen Revier soll bis Mitte des Jahrhunderts Braunkohle abgebaut und in heimischen Kraftwerken verfeuert werden. Außerdem importieren Energiekonzerne wie RWE, EON und die Steag für ihre Kraftwerke große Mengen an Steinkohle, u.a. aus Südafrika, Kolumbien und Russland. Die drei Braunkohle Tagebaue und fünf Kraftwerke des Rheinischen Reviers bilden dabei zusammen Europas größte CO2-Quelle. Dieses Jahr soll nach dem Wunsch von Bürgerinitiativen der Widerstand gegen die Braunkohle auf ein neues Level gehoben werden. Im August treffen sich verschiedene Teile der Protestbewegung auf zahlreichen Klimacamps und bei gemeinsamen Aktionstagen im Rheinischen Revier. Mit dabei ist auch „Ende Gelände“, eine Initiative, die in einer Massenaktion des zivilen Ungehorsams die Infrastruktur im Revier blockieren will. Vom 24. bis zum 29. August findet die gleichnamige Veranstaltung "Ende Gelände" im Rheinischen Braunkohlerevier statt.

Zu diesem Thema hat das Klimabündnis Niederrhein für Montag, 24. Juli 2017, 19.30 Uhr eine Aktivistin aus dem Braunkohlewiderstand eingeladen. Sie wird über den Kampf der verschiedenen Bürgerinitiativen, Waldbesetzer*innen, Aktivist*innen und NGOs vor Ort und die aktuelllen Planungen berichten. Ort: Auf dem Dohlhof - Café und Naturkost, Hauptstege 5a, 46485 Wesel-Fusternberg

Dazu kommen eine Reihe weiterer Veranstaltung in diesem Bereich:

- Samstag, 29.Juli 2017, 11 bis 18 Uhr
2. Aktionskonferenz zur Vorbereitung der Proteste zum Klimagipfel in Bonn
DGB-Haus, Bonn, Endenicher Straße 127

- Montag, den 7. August um 18.00 Uhr
Dortmund, Die Grünen, Königswall 8
In welche Richtung treibt die STEAG?

- 18. - 29. August 2017
Klimacamp im Rheinland

- 24. bis zum 29. August
"Ende Gelände" im Rheinischen Braunkohlerevier

- Samstag, 26. August 2017, 12.00 Uhr
Rote Linie - Klima schützen! Wald retten! Bagger stoppen!
Aktion am Tagebau Hambach

- 26. September 2017, 19.00 Uhr
Nach uns die Sintflut? - Der Klimawandel betrifft uns alle!
Ort: Grammatikoff Saal, Dellplatz 16a, 47051 Duisburg
Gäste: Irene Knoke, Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene, Bonn
A.G. Saño, Künstler und Umweltaktivist, Philippinen
Klaus Kubernus-Perscheid, Klimabündnis Niederrhein

- 11. November 2017
Klimagerechtigkeit und Umweltschutz erfordern unseren Druck
Großaktion am 11.11. 2017 in Bonn
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1 Kommentar
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Bernhard Ternes aus Marl | 21.07.2017 | 08:48  
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