Burghofbühne Dinslaken muss bleiben

Anzeige
Die Burghofbühne Dinslaken lockt nicht nur viele Besucher an, sondern leistet zudem wertvolle kulturelle Basisarbeit. Trotzdem will sich der Kreis Wesel aus der Finanzierung des kleinsten NRW-Landestheaters zurückziehen, um 300.000 Euro zu sparen. Damit stünde das Theater vor dem Aus. Hierzu erklärt der Dinslakener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat (DIE LINKE):
„Die Burghofbühne ist seit über 60 Jahren ein Bestandteil der Kultur in Dinslaken und muss den Bürgerinnern und Bürgern der Stadt und NRW erhalten bleiben. Die Umsetzung der Kürzungspläne des ‚Jamaika-Bündnis‘ würde das Ende der Burghofbühne bedeuten, was nicht nur den Arbeitsplatzverlust der 25 Festangestellten und rund 30 freiberuflichen Mitarbeitern bedeuten würde, sondern unwiderruflich das Verschwinden eines kulturellen Highlights für die Stadt und NRW bedeuten würde.
Die Burghofbühne ist ein unverzichtbares kulturelles Gut, das Platz für gesellschaftliche, soziale, kulturelle und politische Sichtweisen und Meinungen schafft und den Menschen eine Plattform des kulturellen Austausches bietet. Mit ihren Kinder- und Jugendstücken leistet sie eine unverzichtbare Basisarbeit. Diese aufgrund des Kürzungszwangs aufs Spiel zu setzen, ist mehr als grob fahrlässig. Ich fordere daher die Parteienvertreter von CDU, Grüne und VWG/FDP auf, sich von ihren Kürzungsplänen zu verabschieden und den kulturellen Kahlschlag zu verhindern.
Eine sinnvolle Politik kann nur darin bestehen, die Finanzsituation der Kreise, Städte und Gemeinden insgesamt zu verbessern und darf nicht darauf hinauslaufen, dass die Verschuldung des Kreises auf panische Kürzungsorgien im Kultur-, Sport oder Sozialbereich hinausläuft.“
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.