CDU Dinslaken: Stellungnahme zu RWS Lohberg

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CDU: Stellungnahme zu RWS Lohberg

Die Kündigung des Rotgrandplatzes an der Auguststraße durch den Verein RWS L, war Anlass für die CDU-Fraktion, sich mit der Entwicklung in Lohberg zu befassen.
Der Fraktionsvorsitzende Heinz Wansing erinnert daran, dass dem Fußballverein RWS Lohberg vor einigen Jahren eine gute Lösung präsentiert wurde, die dem Verein eine sportliche Heimat in Lohberg geboten hat. „In mühevoller Arbeit haben Stadt und Politik damals einen Kompromiss erarbeitet. Seitdem darf RWS Lohberg an 2 Tagen einen Rotgrandplatz des VfB Lohberg für Trainingseinheiten nutzen und auch am Wochenende zum Spielbetrieb. Dieser Kompromiss war nicht ohne Zugeständnisse, insbesondere seitens des VfB Lohberg möglich und hat viele Menschen in Lohberg bewegt“, so Wansing.

Dr. Rainer Holzborn, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion betont: "Wir haben uns als CDU Dinslaken immer dafür eingesetzt, dass in Dinslaken ansässige Vereine ihren Sport auch in der Stadt Dinslaken ausüben können. In speziellen Fall RWS Lohberg hat die Stadt Dinslaken etliches investiert, damit der Verein RWS auf diesem Platz spielen kann. Dies wurde von der CDU nachhaltig unterstützt. Die Kabinencontainer jetzt einfach verkommen zu lassen und Ansprüche zu stellen, entspricht nicht den Erwartungen meiner Fraktion. Hier ist ganz klar eine Bringschuld seitens RWS zu erwarten."

Fabian Schneider, Pressesprecher der CDU-Fraktion, macht deutlich: "Der Vertrag zwischen der Stadt Dinslaken und RWS Lohberg läuft nach der Kündigung nun am 14. September 2015 aus. Die Zeit drängt nun die Stadt und RWS Lohberg dazu einen neuen Nutzungsvertrag über eine Sportstätte zu schließen, damit der Verein zur neuen Saison eine Spielstätte melden kann. Meine Fraktion erwartet, dass der Vertrag nur durch Beschlüsse des Sportausschusses und des Rates geschlossen werden darf. Wir lassen uns definitiv von RWS Lohberg nicht die Pistole auf die Brust setzen und geben aufgrund des Zeitdrucks keinen neuen Forderungen nach, die über die bisherige vertragliche Situation hinaus gehen. Gleichzeitig erwarten wir aber auch, dass der VfB Lohberg in dieser Angelegenheit eng mit eingebunden wird, da bei dem Verein im Moment eine große Unsicherheit herrscht."

Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Feldmark/ Lohberg, Rainer Hagenkötter, stellt die Integration in Frage: "Bei Verhandlungen über einen neuen Nutzungsvertrag müssen wir uns seitens der Politik und Verwaltung ganz klar fragen: Was tut dieser Stadt und dem Ortsteil Lohberg gut? Insbesondere im Stadtteil Lohberg muss bei Vereinen darauf geachtet werden, dass sie die Integration unterstützen und nicht hindern. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Verwaltung und Politik sich dieser Fragestellung annehmen muss und ehrlich beantworten sollte. Eine türkische Flagge im Vereinslogo eines Kreisligisten ist da sicherlich nicht der integrativste Weg."
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