CDU zum Freibad Hiesfeld: SPD spielt mit falschen Fakten

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Die SPD hat der Dinslakener CDU in einer Pressemitteilung zur Diskussion über die Bäderlandschaft, bezugnehmend auf die Frequenz des Freibads Hiesfeld, vorgeworfen: „Ein Grund für diesen massiven Rückgang der Eintritte sei unter anderem, dass der Besuch im DINamare mit einem durchschnittlichen Eintrittspreis von 3,03 Euro fast doppelt so teuer ist wie ein Besuch im Freibad, der durchschnittlich 1,65 Euro gekostet hat. Diesen Tatbestand will die CDU wohl nicht zur Kenntnis nehmen und setzt sich skrupellos darüber hinweg. Mit dieser arroganten Vorgehensweise zeigt die CDU nach Bundes- und Landesebene nun auch im kommunalen Bereich, dass ihr Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, offensichtlich ziemlich gleichgültig sind.“

Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion, nimmt Stellung dazu: „An dieser Stelle muss einfach einmal festgehalten werden: die SPD spielt mit falschen Fakten. Und das in mehrfacher Hinsicht. Erstens: Anfang letzten Jahres war in der Presse zu lesen, dass der Aufsichtsrat der DINBad GmbH beschlossen hat, die Eintrittspreise für die neue Saison denen des DINamares anzupassen. Dazu muss man erinnern, dass der Aufsichtsratsvorsitzende der DINBad GmbH Heidinger heißt und die SPD von insgesamt 9 Aufsichtsratsmitgliedern 4 stellt. Das heißt: wäre das Freibad in diesem Sommer offen gewesen, dann hätten die Besucher die gleichen Eintrittspreise bezahlt, wie im DINamare. Die CDU-Fraktion hat damals keinen Aufschrei der SPD vernommen, als die Preise erhöht worden sind und selbst die damalige Vorsitzende des Freibadvereins Hiesfeld betonte in einer Sitzung des Sportausschusses, dass die Besucher sicher bereit wären 5€ Eintritt zu bezahlen, sollte die Filteranlage saniert werden. Und nur am Rande: war es doch die CDU, die aus eigenen Stücken im letzten Sommer ans Jugendamt und an Kinder der Stadt Gutscheine für das DINamare verschenkt hat und nicht die SPD, die immer so tut, als wäre sie der Partner der Schwachen unserer Gesellschaft.“

Fabian Schneider, stellvertretender CDU-Vorsitzender, ergänzt: „Sollte der Bürgermeister mit der SPD tatsächlich im Jahr 2020 in den Wahlkampf ziehen mit dem Thema: Eintrittspreise runter für das Freibad Hiesfeld und sich als Dinslakener Martin Schulz populistisch positionieren und so tun, als würde der kleine Mann ihm an Herzen liegen, dann gehört es auch zu seiner verdammten Pflicht den Bürgerinnen und Bürgern vor einem Ratsbeschluss oder Bürgerentscheid zu sagen, welches Finanzloch sein Vorhaben in die Kassen der Stadtwerke reißen wird. Denn die Senkung der Eintrittspreise auf das vorherige Niveau ist eben nicht in den Vorlagen abgebildet und würde bedeuten, dass das Freibad Hiesfeld zwischen 60.000 und 70.000 Euro im Jahr teurer wird als von Heidinger in den Ratsvorlagen aufgelistet. Das ist intransparent und unehrlich. Erst seine persönlichen Projekte schön rechnen und dann sich auch noch für Minderreinnahmen einsetzen, so geht also SPD-Wahlkampf im Stadtteil Hiesfeld.“
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