Den Verkäuferinnen einen guten Lohn!

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LINKE im Kreis Wesel solidarisch mit Beschäftigen im Einzelhandel 38,5 Prozent arbeiten in Nordrhein-Westfalen zu Niedriglöhnen.
„38,5% der mehrheitlich weiblich Beschäftigten arbeiten im Einzelhandel in NRW unterhalb der offiziellen Niedriglohngrenze von 10,36 Euro. DIE LINKE unterstützt daher die Beschäftigten in ihrem Kampf für gute Arbeitsbedingungen und gute Löhne. In den anstehenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel fordern wir auch die Kunden auf, sich mit den Verkäuferinnen und Verkäufern solidarisch zu zeigen“, erklärt Sascha H. Wagner, Kreis- und Landesgeschäftsführer der LINKEN anlässlich des Internationalen Frauentages.
Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Kreis Wesel im Einzelhandel 11.072 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, davon 8.002 Frauen. Hinzu kommen noch zahlreiche Minijobberinnen und Minijobber.
Bundesweit kämpfen zurzeit drei Millionen Beschäftigte im Einzelhandel um ihr Weihnachtsgeld, freie Wochenenden und Nachtzuschläge, nachdem die Arbeitgeber die bestehenden Tarifverträge aufgekündigt haben. „Die Arbeitgeber blasen mit einer Kündigung aller Tarifverträge zu einem Generalangriff auf soziale Errungenschaften und Rechte im Einzelhandel. DIE LINKE unterstützt die Kolleginnen und Kollegen im Kampf um bessere Tarifverträge und fordert darüber hinaus die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro“, so Sascha H. Wagner.
DIE LINKE im Kreis Wesel führt anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.März 2013 in mehreren Städten Aktionen durch, um die Beschäftigten im Einzelhandel zu unterstützen bzw. auf deren Problematik hinzuweisen. Verteilaktionen und Blumenüberreichungen sind in Dinslaken, Moers und Kamp-Lintfort durch die einzelnen Ortsverbände geplant.
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Uwe Gellrich aus Recklinghausen | 08.04.2013 | 10:25  
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