Deutschland ist ein armes Land?

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Die untere Hälfte der Haushalte in Deutschland verfügt über gut ein Prozent des gesamten Nettovermögens der Deutschen. Dass die Armen in unserer Gesellschaft immer ärmer werden, ist politisch durchaus gewollt.
Besonders die schwarz-gelben Mehrheiten der letzten beiden Wahlperioden haben mit der massenhaften Verbreiterung des Niederiglohnsektors einen erheblichen Anteil an dieser negativen Entwicklung.

19,63 Prozent aller Kinder unter drei Jahren im Kreis Wesel sind auf Hartz IV-Leistungen angewiesen. Den traurigen Rekord hält die Stadt Wesel mit 26,40 Prozent, dicht gefolgt von der durch den Strukturwandel stark gebeutelten Stadt Kamp-Lintfort mit 24,49 Prozent. Mit 23,70 Prozent liegt die Stadt Moers an dritter Stelle dieser Armutsstatistik.

Kinderarmut ist immer ein Ergebnis von Elternarmut. Gründe dafür sind ein ausufernder Niedriglohnsektor, fehlende Arbeitsplätze, weggefallene arbeitsmarktpolitische Instrumente und last but not least, fehlende flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

"Der Niedriglohnsektor muss in Deutschland eingedämmt und der gesetzliche Mindestlohn eingeführt werden". betont Sascha H. Wagner gestern bei Bürgergesprächen in Dinslaken. Wagner ist Bundestagskandidat für die Partei "DIE LINKE" im Wahlkreis Wesel I.
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