Gegen Hass und Gewalt

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Dinslaken: Neutorplatz | Über 1000 Menschen demonstrierten am Montag am Neutorplatz für ein friedliches Miteinander der Kulturen: Bei der Dinslakener Montagsdemo bekannten sich die Teilnehmer zu einer offenen und toleranten Stadt und gegen Gewalt.

Zum interreligiösen Gebet hatten viele Kerzen angezündet, um die Botschaft, die auch von den Rednern des Abends beschworen wurde, zu bekräftigen: „Wir alle sind Dinslaken. Das friedliche Zusammenleben der Religionen war bisher möglich und soll es auch weiter bleiben. Muslimische Vertreter distanzierten sich deutlich von der Gewalt der Extremisten: „Diese Menschen sind keine Muslime, sie haben keinen Glauben.“, so auch Gülsum Yigit vom Integrationsrat der Stadt. Pfarrer Wilfried Faber-Dietze (vom christlich-islamischen Dialog) wies auf den seit Jahren gelebten Austausch der Glaubensrichtungen hier in Dinslaken hin.

Und Bürgermeister Heidinger stellte klar: „Dinslaken schaut hin - ob bei Nationalsozialismus, bei der Gefahr von Rechts oder durch die Dschihadisten.“ Er gab aber auch zu, dass die Stadt die Salafisten-Problematik nicht früh genug benannt und sie als „Familienangelegenheit“ betrachtet habe. Jetzt würden Sicherheitsbehörden und Stadt aber ihre Arbeit tun: „Dinslaken ist nicht mehr Salafisten-Stadt als Aachen, Wolfsburg, Solingen oder Berlin. 99 Prozent der Menschen hier kommen friedlich miteinander aus.“ (Text:cd).
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