Gemeinsame Holocaust-Mahnwache

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Die Teilnehmer der Mahnwache - darunter Mitglieder der Dinslakener Jugendfeuerwehr, den Jusos und der SPD
Dinslaken: Neustraße |

„Dinslaken die tolerante Stadt“ war auch während der Mahnwache, zum 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, das prägende Motto.

Trotz kurzfristiger Einladung, des Dinslakener „Bündnis gegen rechts“, waren ihr, neben Mitgliedern der Dinslakener SPD und Jusos, auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr, gefolgt. „Es ist toll, gerade junge Leute, die an sich keinen direkten Bezug zum Holocaust haben, hier als Teilnehmer zu begrüßen.“, so Bündnis-Sprecher Ali Kaya. „Und um solche Taten in Zukunft zu verhindern, müssen wir weiter aufklären!“, ergänzt Juso-Vorsitzender Patrick Müller.

Neben einem kleinen Einblick, in die Geschichte der Juden in Dinslaken, wurde - im direkten Bezug auf die Anwesenheit der Jugendfeuerwehrleute - auch über das Nichteinschreiten der Feuerwehr, während dem Brand der Dinslakener Synagoge 1938, gesprochen.

Toleranz für Jugendfeuerwehr kein Fremdwort

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr setzten, nach der Unterzeichnung des Dinslakener Appells im vergangenen Jahr, ein weiteres Zeichen, für ein tolerantes Miteinander. Denn seit dem Umzug, in die neue Feuer- und Rettungswache an der Hünxer Straße, wird bei der Dinslakener Nachwuchswehr, angesichts der wachsenden Anzahl an Mitglieder unterschiedlichster Herkunft, das Wort Toleranz noch größer geschrieben.
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