Martinikirmes-Rummel in Dinslaken: Die Trabrennbahn bewährt sich als Kirmesgelände

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Zur Martini-Kirmes-Eröffnung flogen die roten Luftballons in den Abendhimmel. Foto: jape
  Herrliches Kirmes-Vergnügen für die ganze Familie, mit allem was dazu gehört:

Ein weithin leuchtendes Riesenrad, Karussells für jeden Geschmack und jede Altersklasse, Fahrgeschäfte mit und ohne Adrenalin-Schock, bunte Buden und der unvergleichliche Duft von gebrannten Mandeln, Zuckerwatte, lecker Gegrilltem oder herrlich knusprigen Reibekuchen samt Fruchtpunsch oder Glühwein.

Gut besucht - trotz sehr gemischtem Wetter!

Schon zur Eröffnung letzten Freitag strömten die Besucher von nah und fern zur Trabrennbahn an der Bärenkampallee. Die Pendelbusse (ab Friedrich-Ebert-Straße, Neustraße, Bahnhofsplatz, Am Neutor und Hans-Böckler-Platz) wurden gern und ausgiebig genutzt. Aber auch der Parkplatz mit seinen 2500 Stellplätzen (2 Euro), direkt in der Mitte der Trabrennbahn war nicht überdimensioniert.

Die hohen Bäume und die großzügigen Wege durch die Kirmesbudenwelt luden zum Schlendern und Treibenlassen ein. Vom eher gemischten Wetter ließen sich die meisten Besucher die gute Laune nicht verderben. Im Gegenteil, bei solchem Wetter lebt der Niederrheiner ja bekanntlich erst richtig auf!

In diesem Jahr waren es die Kinder des ND-Jugendzetrums, die nach der feierlichen Martinikirmeseröffnung durch Bürgermeister Dr. Michael Heidinger die roten Luftballons in den Himmel fliegen ließen. Danach gings ab aufs Riesenrad oder ins „Salto Mortale“ oder in den „Double Jump“.

Bürgermeister Heidinger bedankte sich bei allen Schaustellern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im Vorfeld der Martinikirmes und wünschte allen gutes Gelingen.

Dem NA beantwortete das bestens aufgelegte Stadtoberhaupt noch eine Frage zur Innenstadtentwicklung, bevor er sich selbst ins Rummel-Vergnügen stürzte:

Niederrhein Anzeiger: Die Entwicklung der Martinikirmes an diesem Standort ist ja wohl auch für die Zukunft gelungen. Wie sieht es denn mit der Entwickling am Altmarkt aus?

Bürgermeister Dr. Michael Heidinger: Ja, um die Martinikirmes muss sich wohl niemend mehr Sorgen machen. Die ist hier genau richtig. Und dass die Premiere im letzten Jahr so erfolgreich war und der Standort so gut angenommen wurde, freut mich natürlich ganz besonders. Die Stadt und ihre Fachdienste haben hier viel Überzeugungs- und Organisationsarbeit geleistet. Wenn dann alles so schön aufgeht und die Menschen mitmachen und ihren Spaß haben, dann haben wir einen guten Job gemacht. Genau das tun wir übrigens gerade auch für den Altmarkt und den Verbindungsachsen zur zukünftigen Neutor Galerie.
Wir arbeiten intensiv und mit reizvollen Ansätzen, um diese Verbindungsachsen noch mehr zu stärken und damit die gesamte City aufzuwerten. Dazu gehören auch die Pläne zum Neubau auf dem Altstadthallen-Gelände.

Neuer Magnet am Altmarkt!

Wir freuen uns, dass mit der Firma Tecklenburg ein erfahrener Immobilienunternehmer das 2000 Quadratmeter Grundstück entwicklen will. Mit Wohnungen, Gastronomie und Gewerbeflächen. Der Bauantrag soll schon Anfang 2014 bei uns eingehen. Es ist im Interesse der Stadt, dass dieses lange ungenutzte Areal nun zu einem Magneten im Altmarktviertel werden kann.

Herr Bürgermeister, Danke für das Gespräch - auch im Namen unserer Leser und Leserinnen und viel Spaß auf der Martinikirmes!

Hintergrund Investor Altstadthalle Dinslaken:

Das ehemalige Hackfort-Gelände (Altstadthalle) in der Dinslakener Altstadt wurde Ende Oktober durch den aus Straelen stammenden Immobilien-Unternehmer Hermann Tecklenburg erworben. Er möchte dort (zwischen Brück-, Kolpingstraße und Duisburgerstraße ein zweieinhalbstöckiges hochwertiges Wohn und Gewerbehaus errichten. Bis zu 35 barrierefreie Wohnungen zwischen 50 und 150 Quadratmetern, eine Tiefgarage und Geschäfte sollen Platz finden. Tecklenburg möchte mit der 10 Millioneninvestition der gestiegenen Nachfrage an Wohn- und Arbeitsräumen auch in DIN-City Rechnung tragen und hat ähnliche Projekte z. B. erfolgreich in Düsseldorf entwickelt.
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