Offene Vorstandssitzung der Jungen Union zum Thema: "Syrien - eine Frage der Geschichte"

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Die Junge Union (JU) Dinslaken diskutierte in ihrer letzten, offenen Vorstandssitzung die aktuelle Flüchtlingssituation und den syrischen Bürgerkrieg. Die JU freut sich sehr, dass sie Ahmad Khartabil als Referenten gewinnen konnte.
Khartabil, der in der syrischen Hauptstadt Damaskus geboren wurde, ist seit einigen Jahre Mitglied der CDU Dinslaken im Ortsverbandsvorstand Stadtmitte-Averbruch. Nach einem Bachelor-Abschluss in Maschinenbau mit der Fachrichtung Fertigungstechnik an der Universität Damaskus wanderte Khartabil nach Deutschland aus und setzte sein Studium des Maschinen- und Anlagen-baus bis zur Promotion im Jahr 2008 an der Universität Duisburg-Essen fort. Seit 2001 ist der 37-jährige Familienvater Lehrer und Dozent am Robert-Bosch-Berufskolleg in Duisburg, Dozent an der Fachhochschule für Werkstofftechnik und Mitglied der IHK-Prüfungskommission für Verfahrensmechaniker und Werkstoffprüfer.

Seinen Vortrag stellte Ahmad Khartabil unter den Titel „Syrien - eine Frage der Geschichte“. Be-ginnend mit der Machtübernahme der sozialistischen Baath-Partei und der al-Assad Dynastie durch Hafiz al-Assad um 1970 bis zur Nachfolge des derzeitigen Diktators Baschar al Assad um 2000 zeichnete er den Weg der syrischen Herrscherfamilie auf und stellte unter Einbeziehung des Zu-sammenlebens der Religionen unter der Vormachtstellung der Alawiten dar, wie es von zunächst friedlichen Demonstrationen Anfang 2011 zu bewaffneten Auseinandersetzungen und schlussendlich zu dem bis heute andauernden Bürgerkrieg kommen konnte. Auch gab er einen Überblick über die teils unübersichtliche Lage vor Ort und erklärte, welche Gebiete von welchen Gruppierungen, darunter der Islamische Staat, kontrolliert werden.

Am Ende seines Vortrags ging Karthabil in einer regen Diskussion mit den anwesenden JU-Mitgliedern und Gästen auf Möglichkeiten ein, mit dem derzeitigen Zustrom an Flüchtlingen umzugehen und die daraus resultierenden Chancen für die Bundesrepublik zu nutzen. „Um gehaltvolle Diskussionen über die Flüchtlingssituation führen zu können, ist es wichtig, die Gründe dafür zu kennen, weshalb die Menschen ihre Heimat verlassen. Das Beispiel unseres Referenten zeigt, wie Integration bis hin zur politischen Partizipation hervorragend gelingen kann. Die JU setzt sich für einen Umgang mit Flüchtlingen nach dem Motto „Fördern und Fordern“ ein“, resümierte der JU-Vorsitzende Fabian Schneider
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