Politischer Aschermittwoch in Dinslaken

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CDU-Fraktionschef Heinz Wansing zeigt Kämmerer Thomas Palotz einmal mehr, wo´s lang geht am Aschermittwoch, wenigstens.
Überraschend robust und saftig ging`s zu - beim Politischen Aschermittwoch der CDU:

Mit der hochmusikalischen Kabarettgruppe "Restkultur" betrat tiefschwarzer und bissiger Humor die ehrwürdigen Bretter der Kathrin-Türks-Halle. Und kaum eine politische Farbe in der Stadtspitze wurde ausgelassen.

So wurde Baudezernent Palotz (CDU) wegen seines abendlichen Dauer-Lächelns glatt mit Bürgermeister Heidinger verwechselt, der ja sonst alle Lächel-Rekorde hierzulande bricht. Palotzs "Magischer-Innenstadt-Entwicklungs-Dreiklang" aus "Bahnhof, Neutor und Altstadt" sei ins Trudeln gekommen. Da es bei dem "EINEN Spatenstich " am Neutor geblieben sei und dieses Jahr wohl als „DAS Trümmerjahr" in die Stadtgeschichte eingehen werde: "Immer nach der Devise: Durch Fehler die Popularität steigern - und ordentlich vorm Hellmich rutschen".
Gerade am Aschermittwoch sollte man ja auf keinem Fall einer Todsünde wie dem Stolz verfallen. Aber geschmeichelt waren wir schon, dass der Niederrhein Anzeiger mit seinen Titeln "Baustellen-Tango in Dur (statt Moll)" und Glossen "Dinslaken bricht ab" als Inspiration für diese hervorragenden Kabarettisten dienen durfte.

Auch die Erste Beigeordnete Christa Jahnke-Horstmann bekam durch die (mit Beifall begleitete Beschreibung) ihres Arbeitsstil ihr Fett weg: "Bei Kunst und Kultur weiß man nicht, ob sie sich dafür überhaupt interessiert. Und beim Thema Schulen prescht sie mit ihren Ideen vor" und das nicht gerade nette Fazit: "Ihr heißer Draht zum Rat verläuft durch den Fraktionssalat".

Von wegen Restkultur! Der von feinen musikalischen Einschüben begleitete Parforceritt durch die aktuellen Stadtgeschichten begeisterte das Publikum: Egal ob Kirschbaum am Museum (der dem neuen Stadtarchiv weichen muss), Sparkassen-Pavillon am Neutor: "Wenns um Brot geht - Sparkasse! Die labern Dir einen Bausparvertrag untern Blattsalat" oder in Anspielung auf die Schließung des "Victor Hugo": "So treibt man erfolgreich Jugend und Kultur aus der Stadt".

Auf dem Nockherberg soll`s in diesem Jahr ja "net so gut“ gewesen sein...".
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