Simone-Tatjana Stehr stellt sich den CDU-Mitgliedern vor

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"NRW kann mehr" - unter diesem Motto stellte sich am vergangenen Donnerstag Simone-Tatjana Stehr den Mitgliedern der CDU Dinslaken vor und nutzte die Mitgliederversammlung als Startschuss für den Landtagswahlkampf. Am Tag des 70. Geburtstags des Landes NRW zog Stehr eine vernichtende Bilanz der rot-grünen Landesregierung, die es geschafft hat das Land in allen wichtigen Bereichen auf den letzten Rang zu platzieren, zum Beispiel beim Thema Wirtschaftswachstum, das zuletzt null Prozent betrug.

Besonders deutlich wurde in der Rede der gebürtigen Oberhausenerin und Vorsitzenden der dortigen CDU-Fraktion, dass ihr das Wohl von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen liegt. Mit großer Sorge blicke sie auf die immer weiterwachsende Kinderarmut in Nordrhein-Westfalen: "Da sind wir tatsächlich mal an der Spitze einer Tabelle, leider!", so Stehr.

Natürlich widmete die Christdemokratin einen Großteil ihrer Rede ihrem politischen Steckenpferd, der Bildungspolitik. Stehr, selbst Lehrerin an einem Gymnasium in Dinslaken, kritisiert, dass die Landesregierung die Lehrer im Regen stehen lässt beim Thema Integration und Inklusion: "Es kann nicht sein, dass den Schulen immer mehr Aufgaben aufgebürdet werden, aber die personellen und finanziellen Ressourcen immer weiter zurückgefahren werden. Das ist nicht leistbar. Und wenn die Landesregierung nicht genug Personal für Integration an Schulen bereitstellt, dann muss man einfach festhalten: die Landesregierung will gar nicht, dass an Schulen Integration stattfindet."

Die Dinslakener CDU-Mitglieder zeigten sich sehr zufrieden mit der Rede von Stehr und sicherten ihr große Unterstützung im Wahlkampf zu.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung berichtet Heinz Wansing, Fraktionsvorsitzender der Dinslakener Christdemokraten, von der aktuellen Fraktionsarbeit und machte dabei deutlich, dass die CDU-Fraktion sich in den nächsten Jahren weiterhin verstärkt für eine vernünftige Haushaltspolitik einsetzen wird sowie für eine deutlich offensivere Flächenentwicklungspolitik.
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