„Dixit“ heißt das Spiel des Jahres 2010.

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Dixit, Spiel des Jahres 2010 (Pressefoto von Asmodee) (Foto: Pressestelle Asmodee Konstanz)
Dinslaken: ev. Gemeindehaus Büngelerstraße | Am 28. Juni dieses Jahres gab die „Jury Spiel des Jahres“ auf der Pressekonferenz in Berlin den Sieger des Jahres 2010 bekannt. Mit „Dixit“ von Libellud, in Deutschland im Vertrieb bei Asmodee, gewann in diesem Jahr ein Kennenlernspiel.

„Man spielt mit Assoziationen.“ steht im Pressetext von Asmodee und schon im letzten Jahr hatte Dixit in Cannes den Titel „Ass D’Or“ gewonnen. Das Spiel ist schnell erklärt. Jeder der bis zu sechs Mitspieler hat immer die Auswahl aus sechs von Marie Cardouat liebevoll gezeichneten Karten. Ja und dann ist Phantasie gefragt. Einer wird zum Erzähler und legt eine seiner Karten mit einem Tipp dazu verdeckt ab. Das kann ein Wort, ein Lied, ein Satz, ein Buchtitel sein; der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur: Es darf nicht zu leicht und nicht zu schwer zu erraten sein. Denn jeder Mitspieler legt eine seiner Karten dazu, die nach seiner Meinung zum Tipp passen. Dann werden die Karten gemischt und ausgelegt. Jeder tippt jetzt verdeckt auf die Karte des Erzählers. Dieser bekommt nur dann drei Punkte, wenn wenigstens einer seine Karte erkannt hat. Haben jedoch alle sie erkannt oder keiner, geht er leer aus und alle außer ihm bekommen zwei Punkte. Mit einem Punkt belohnt werden alle, die mit ihrer Karten einen Mitspieler zu einem falschen Tipp verleitet haben. Da ist es oft von Nutzen, wenn man seine Mitspieler kennt. Ein Hinweis, den vielleicht nur er versteht und somit keine Gefahr, dass alle richtig tippen. Ich hatte das Spiel auf zwei Freizeiten der EAB im Gepäck und gerade Leute, die nicht wie die HIESPIELCHEN jede Woche spielen, fanden Gefallen an Dixit. Und für alle, die das Grundspiel schon oft gespielt haben, gibt es mit „Dixit 2“ 84 neue, wiederum von Marie Cardouat gezeichnete Karten.

„Dixit“ erinnerte mich an die Anfänge von HIESPIELCHEN vor über 20 Jahren. „Barbarossa“ war damals für viele überraschend „Spiel des Jahres 1988“ geworden. Auch hier muss man kreativ tätig sein, nicht mit Worten sonder mit Knete. Und auch hier das Problem, nicht zu einfach und nicht zu schwer zu kneten. Ich erinnere mich noch an ein Spiel, bei dem zwei Freundinnen beide einen Zahn modelliert hatten. Der eine erinnerte an Bert das Brot, der andere realistisch mit Zahnwurzeln an einen Backenzahn. Beide versuchten in mehreren Anläufen das Werk der Anderen zu erraten und keiner schaffte es während des Spiels. So geht es einem oft bei Dixit,. wenn mehrere Bilder zum Tipp passen. Soll man das offensichtliche nehmen oder lieber etwas um die Ecke denken. Beim Spielekreis am letzten Freitag jedenfalls haben wir viel Spaß mit dem Preisträger gehabt und die meisten waren mit der Wahl der Jury einverstanden. Auch wenn wir ein wenig traurig waren, das „Fresko“ unserer Spielefreunde Marcel und Marco sich nun doch nicht mit dem Pöppel „Spiel des Jahres 2010“ zieren darf (siehe dazu „Fresko nominiert für das Spiel des Jahres 2010“ unter Vereinsleben).
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