Protest gegen die Gas-Trasse von todes-trasse-nein-danke.de

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Der Tassenverlauf wie auf der Homepage der Initiative angegeben. (Foto: privat)
Nachdem ihre Webseite www.todes-trasse-nein-danke.de bereits von weit über 2.000 Einwohnern Hünxes besucht wurde, gehen die Gegner der Trassenführung nun auch auf die Straße.

Am Freitag, 28. April, und am Sonnabend, 29. April, wollen Mitglieder der Initiative jeweils ab 9 Uhr bis in den späten Nachmittag vor dem EDEKA-Supermarkt in Drevenack, Hünxer Straße 23, die Bevölkerung über die Gefahren der geplanten Gas-Pipeline aufklären und Unterschriften sammeln.

Sie berufen sich in ihren Argumenten vor allem auf Gutachten, nach denen bei einer Havarie der Leitung für die Einwohner von Drevenack sowie Bucholtwelmen noch in einer Entfernung von über 250 Metern keine Überlebenschancen bestünden.

In diesen beiden Ortsteilen soll die Pipeline so nahe an den Wohngebieten vorbeiführen, dass im Falle einer Katastrophe - so berichtet Sprecher Rainer Rehbein, "wie vor einigen Jahren in Belgien bei einer ganz ähnlichen Leitung Hunderte Einwohner der Gemeinde Hünxe ums Leben kommen würden."

In Hünxe habe sich inzwischen eine Mehrheit der Fraktionen im Gemeinderat den Zielen der Protestbewegung angeschlossen. Auch Abgeordnete des Kreistages sowie des Landtages NRW hätten ihre Unterstützung zugesichert, heißt es weiter.

Am Mittwoch, ab 17 Uhr, finde im Gemeinderatssaal des Hünxer Rathauses auf Antrag der SPD eine Bürgersprechstunde zum Thema Zeelink-Pipeline statt.
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