Seniorenkarneval außer Rand und Band

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Traditionelle CDU-Sitzung mit über 200 Jecken in Spellen

Voerde (-). „Jede gute Sendung darf etwas überziehen“, scherzte Sitzungspräsident Peter Anton Becker am Samstagabend im großen Saal des Gasthauses Wessel in Spellen. Da lagen schon dreieinhalb Stunden außer Rand und Band hinter ihm. Der traditionelle Seniorenkarneval der CDU bot die ganze Palette närrischen Treibens.

Nachdem Einzug der Tollitäten mit dem Voerder Prinzenpaar heizten die „Ministoppelhopser“ als Kinderballett den Gästen richtig ein. Tanzen können auch die Hiesfelder Männer vom HCC und die Gardetänzerinnen aus Büderich. Das Knieballett der KfD strapazierte die Lachmuskeln. Achim Ridderskamp war zuständig für Musik und Schunkellieder und dafür, dass jeder Tusch an der richtigen Stelle ertönte. Beate Hemmers tat sich als Hausfrau in der Bütt mit dem Computer schwer und Werner Völlings begeisterte wie jedes Jahr. Der CDU-Vorsitzende Bernd Altmeppen mochte es in Reimen etwas politisch: „Kein Schutzmann uns zu Hilfe eilt, weil der bald ganz woanders weilt“, hieß es mit Blick auf die geplante Schließung der Voerder Polizeiwache. Aus dem Vatikan war ein Kardinal angereist, Heinz Hockel, der leider kein Deutsch konnte und vom Sitzungspräsidenten übersetzt werden musste. Das ging nicht immer glatt – zur Freude der Narrenschar.

Für alle, die sich auf der Bühne verdient machten, gab es wie jedes Jahr einen „Wurstorden“ und Küsschen von Prinzessin Pia und Prinz Peter. Krönender Abschluss dann der Männergesangsverein Eintracht unter der Leitung von Michaela Klemm.
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