Dinslaken: In Kürze fällt der Startschuss zum zwölften Dinslakener City-Lauf

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1050 Teilnehmer sind für die diesjährigen Schülerläufe gemeldet, weitere Startnummern warten noch auf kleine Läufer. Foto: privat

Am Sonntag, 2. April, ist es soweit. Um 10 Uhr fällt bereits zum zwölften Mal der Startschuss zum Dinslakener City-Lauf rund um die Burg und durch die Altstadt. Der Niederrhein Anzeiger sprach im Vorfeld mit Michael Keuten, 1. Vorsitzender von Marathon Dinslaken und Organisator der Veranstaltung.

In zwei Wochen fällt der Startschuss zum Sparkassen City-Lauf, steht die Organisation?

Momentan ist alles im Fluss. Wie in jedem Jahr kommen natürlich auch einige Neuerungen und Veränderungen auf uns zu, auf die wir uns einstellen müssen. Beispielsweise musste das Sicherheitskonzept aus gegebenen Anlass etwas überarbeitet werden, es ist aber alles im grünen Bereich. Wir sind gut vorbereitet und hoffen jetzt nur noch auf schönes Wetter.

Wie viele Teilnehmer konnten sie bereits für den City-Lauf gewinnen?

Traditionell erreichen wir immer etwa zwei Wochen vor der Veranstaltung die 3.000er Marke, so ist es auch in diesem Jahr. Angefangen haben wir beim ersten Lauf vor zwölf Jahren mit 1.200 Teilnehmern. Damals wünschte ich mir bei der vierten oder fünften Veranstaltung etwa 600 Läufer an die Startlinie. Dass sich bereits beim ersten Mal so viele Sportler meldeten, war natürlich für uns alle überwältigend. Trotzdem konnten wir alles gut organisieren. In den darauffolgenden Jahren verbuchten wir einen jährlichen Zuwachs von etwa 400 Teilnehmern, sodass wir dann aus organisatorischen Gründen vor vier Jahren bei 3.000 Startern die Bremse ziehen mussten. Das führt natürlich dazu, dass einige Läufe schnell ausgebucht sind. Und nicht zu vergessen - für die ersten 1.000 Anmeldungen gibt es ja ein kostenloses Funktionsshirt, welches mittlerweile Sammlerwert besitzt. Das ist für viele Teilnehmer Teil der Tradition und macht sie auch ein wenig stolz, zu zeigen, dass sie dabei waren. Insofern beginnt der Run auf die Startplätze recht früh.

Gibt es denn noch freie Startnummern für Kurzentschlossene?

Natürlich. Beim Schülerlauf besteht glücklicherweise die Möglichkeit, die 1.050 Teilnehmer auf vier Starts zu verteilen. Bei den 10 Kilometer Läufen ist die Teilnahme ebenfalls noch bis eine Stunde vor Startschuss möglich.
Der 5 Kilometer Lauf ist der beliebteste und natürlich immer schnell ausgebucht, da die Strecke auch für Sportler, die vielleicht nicht so regelmäßig trainiert haben, gut zu bewältigen ist. Es soll aber vor allem Spaß machen. Wir sind Läufer und möchten eine Veranstaltung für die Läufer hier in Dinslaken machen, mit familiären Charakter. Das liegt uns sehr am Herzen.

Hat sich im Vergleich zum Vorjahr etwas an der Strecke oder Organisatorisches geändert?

Nein, wir möchten auf Bewährtes zurückgreifen und wünschen auch keine Änderungen. Für die Teilnehmer ist es wichtig, die gewohnt gleichen Anlaufstellen zu haben. Teilweise sind die Läufer nervös, wenn sie morgens eintreffen und möchten wissen, wo sie beispielsweise ihre Startnummern bekommen und nicht noch suchen. Der Kurs ist seit zwölf Jahren unverändert, wir haben lediglich die Richtung geändert. Gestartet wird am THG. Die Strecke führt dann am Gefängnis vorbei, durch den Park, am Rathaus vorbei, um und durch die Altstadt, vorbei am Haus der Heimat und dem neu gebauten Archiv, wieder durch die Altstadt und entlang der Gartenstraße zum Ziel. Es gibt auch wieder einen Busshuttle, der die Läufer vom Parkplatz an der Trabrennbahn zum Platz d'Agen bringt.

Wie viele Helfer benötigt es, dies alles auf die Beine zu stellen?

Wir benötigen 140 Helfer um alle Bereiche abzudecken. Das führt natürlich dazu, dass bereits bei der ersten Veranstaltung für die Mitglieder des Vereins ein Laufverbot ausgesprochen werden musste. Da wir ein kleiner Verein mit nur 198 Mitgliedern sind, packen so gut wie alle mit an. In diesem Jahr konnten wir 146 Marathonis zusammen trommeln, um dieses Event auf die Beine zu stellen. Auf diese Unterstützung bin ich auch sehr stolz. Natürlich muss man auch die Hilfe anderer Organisationen erwähnen, wie beispielsweise das Rote Kreuz, die Feuerwehr, den DIN-Service und unseren Rennarzt und Orthopäden Florian Glahn, der auch selbst ambitionierter Läufer und beim schnellen 10 Kilometer Lauf mit von der Partie ist.

Die medizinische Versorgung ist also auch gewährleistet?

Genau, aber nicht nur das: Im Ziel erwartet die Läufer eine Massagestation zur Entspannung der Muskulatur nach dem Lauf und wer möchte, kann sich von den Mitarbeitern des St. Vincent Hospitals den Blutdruck messen lassen. Das gab's bei uns schon von Anfang an. Genau wie die Sponsoren, die uns schon seit Jahren treu geblieben sind. Wir sind über die Jahre hinweg ein richtige Familie geworden, die ein großes Interesse hat, den City-Lauf gemeinsam zu stemmen.

Was wünschen sie sich für den Tag?

Da es eine Open-Air Veranstaltung ist, wünsche ich mir natürlich in erster Linie tolles Wetter. Vor allem aber, dass es für alle eine schöne Veranstaltung wird, die Spaß macht und, dass die Teilnehmer ihre Ziele erreichen und am Ende zufrieden nach Hause gehen. 1.050 Teilnehmer sind für die diesjährigen Schülerläufe gemeldet, weitere Startnummern warten noch auf kleine Läufer. Foto: privat
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