Erstes Spiel geht an Eisadler

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DINSLAKEN. Mit nur 14 Spielern und zwei Torleuten waren die Kobras klarer Außenseiter gegen die Eisadler Dortmund. Doch in dieser Rolle gefielen sich die Dinslakener, die auf Sebastian Haßelberg, Pierre Klein und Daniel Grabner verzichten mussten, und lieferten den Eisadlern einen großen Kampf. Nur knapp verlor der DEC mit 5:7 in Dortmund. Dieses Ergebnis lässt für das Rückspiel am Sonntag in heimischer Halle hoffen.

Dinslaken erwischte einen Start nach Maß, als Kamil Vavra in der ersten Minute die Führung für die Kobras besorgte. Doch die Freude hielt nicht lang, denn die Eisadler konnten nur eine Minute später ausgleichen. In der vierten Minute traf es die Kobras dann hart. Verteidiger Marvin Linse bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge am Dortmunder Christian Gose und ist somit für Sonntag gesperrt. In der folgenden fünfminütigen Unterzahl verteidigten die Dinslakener Spieler geschickt ihr Drittel, so das den Eisadlern kein Treffer gelang. Überhaupt konnten die Kobras, allen voran Sven Linda, der heute gute 40 Minuten Eiszeit hatte, die Dortmunder Angriffsbemühungen im Zaum halten. Erst in der 19. Spielminute waren die Kobras ein weiteres mal geschlagen. Mit dem knappen 1:2 Rückstand ging es in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel konnte sich Dortmund zwar eine optische Überlegenheit erspielen, doch die Dinslakener Verteidigung hielt stand. Selbst ein Penalty für die Eisadler in der 25. Minute entschärfte Felix Zerbe im Dinslakener Tor. Mit geschickten Kontern konnten sich die Kobras immer wieder frei spielen und eigene Chancen kreieren. Einen dieser Konter verwandelte Benedikt Hüsken zum 2:2 Ausgleich nach einem sehenswerten Solo. Dem setzte Kamil Vavra nur eine Minute später noch einen drauf und drehte mit einem weiteren Tor den Spielstand zu Gunsten der Kobras. Leider dezimierten einige Strafzeiten die Dinslakener Mannschaft immer wieder, was viel Kraft kostete und den Eisadlern Torchancen einbrachte. So auch in der 35. Minute, als Tim Cornelißen gerade von der Strafbank kam, als der Dortmunder Ausgleich fiel. Kurz vor Drittelende konnten die Eisadler in doppelter Überzahl das Spiel wieder zu ihren Gunsten drehen.

Das letzte Drittel war gerade ein mal drei Minuten alt, da konnten die Eisadler ihren Vorsprung sogar auf 5:3 ausbauen. Doch Tim Cornelißen hielt mit seinem 5:4 Anschlusstreffer die Kobras weiter im Spiel. Allerdings machten sich nun die Strafzeiten und die schwindenden Kräfte bei den Dinslakenern immer mehr bemerkbar und es schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ins Dinslakener Spiel ein. Diese nutzten die Dortmunder Stürmer eiskalt aus und sorgten mit Toren in der 52. und 55. Minute zum 7:4 für die Vorentscheidung. Zwar versuchten die Kobras noch mal alles um ran zu kommen und Trainer Schmitz nahm zwei Minuten vor Ende Felix Zerbe für einen sechsten Mann aus dem Tor, doch es reichte nur noch zum 7:5 Anschlusstreffer.

Nun haben die Dinslakener Spieler Zeit bis Sonntag, um sich zu regenerieren und einen erneuten Versuch zu starten, den Dortmunder Eisadlern den Finaleinzug streitig zu machen. Dann ist auch wieder Pierre Klein für den gesperrten Marvin Linse im Dinslakener Kader dabei.

Eisadler Dortmund – Dinslakener Kobras 7:5 (2:1/2:2/3:2)

Torschützen Dortmund: Gose(2), Karmancikov, Potthoff(2), Sondermann, Domula
Torschützen Dinslaken: Vavra(3), Hüsken, Cornelißen
Strafminuten Dortmund: 14
Strafminuten Dinslaken: 18 + 5 + 20 Linse
Zuschauer: 893
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