Kobras verpassen Finaleinzug

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DINSLAKEN. Im entscheidenden dritten Spiel kassieren die Kobras eine deutliche 7:3 Niederlage gegen die Dortmunder Eisadler und müssen sich nun mit dem Spiel um Platz drei gegen die Lauterbacher Luchse zufrieden geben. Dabei reichte den Dortmundern ein gutes Mitteldrittel, um das Spiel für sich zu entscheiden und den Finaleinzug klar zu machen.

Im ersten Drittel lief noch alles nach Plan für die Kobras. Nervöse Eisadler rannten sich immer wieder an der gut aufgestellten Dinslakener Hintermannschaft fest und bissen sich die Zähne an Dennis Rudolph im Dinslakener Tor aus. Besser machten es da die Kobras. In der sechsten Minute startete Kamil Vavra hinter dem eigenen Tor zu einem sehenswerten Alleingang durch alle Dortmunder Reihen, den er mit seinem Tor zur Dinslakener Führung abschloss. Diese hatte, trotz aller Dortmunder Angriffsbemühungen, bis kurz vor der Pause bestand. Erst ein Penalty für die Eisadler, den Petr Macaj gegen Tommy Kuntu-Blankson verursachte, brachte den Dortmunder Augleich.

Durch diesen Ausgleich bekamen die Eisadler im zweiten Spielabschnitt nun mehr Sicherheit und der Druck auf Dinslakens Abwehr wurde nun stärker. Drei schnelle Dortmunder Tore in der 24. und 26. Minute waren das Resultat dieser Dortmunder Druckphase und im Prinzip schon die Vorentscheidung zu Gunsten der Eisadler. Zwar versuchte Dinslakens Trainer Thomas Schmitz mit einer Auszeit wieder Ruhe in das Dinslakener Spiel zu bringen, doch die Dortmunder hatten zu alter Stärke zurückgefunden und spielten nun ihr Spiel. Dinslaken hatte auch noch einige gute Möglichkeiten, doch weitere Tore wollten für die Kobras in diesem Drittel nicht mehr fallen. Obendrein mussten die Dinslakener auf Kamil Vavra verzichten, der eine zehnminütige Disziplinarstrafe wegen Checks gegen Kopf und Nacken absaß. Den Schlußpunkt in diesem Drittel setzten die Eisadler mit dem 5:1 in der 33. Minute.

Im letzten Drittel ließen die Eisadler nichts mehr anbrennen und bauten ihren Vorsprung durch Tore in der 44. und 52. Minute sogar auf 7:1 aus. Auch wenn die Kobras noch einige Chancen hatten, konnten sie kurz vor Schluß durch zwei Tore von Tim Cornelißen zum 7:3-Endstand nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Nach Spielende handelte sich Kamil Vavra noch eine weiter Zehnminutenstrafe ein, die gleichzeitig eine Spieldauerstrafe bedeutet, weil er mit dem Schiedsrichter noch Einiges zu besprechen hatte. Dieser ließ allerdings nicht mit sich reden und sprach ihm diese Strafe aus. Somit fehlt Kamil den Kobras beim nächsten Spiel in Lauterbach.

Nun geht es für Dinslaken im Spiel um Platz drei gegen den EC Lauterbach weiter. Gespielt wird im Modus Best of Five. Dabei haben die Luchse zunächst Heimrecht. Wann die Serie beginnt, stand nach dem Halbfinale gegen Dortmund noch nicht fest. Die Termine für die ersten drei Spiele werden aber schnellstmöglich bekannt gegeben.

Eisadler Dortmund – Dinslakener Kobras 7:3 (1:1/4:0/2:2)

Torschützen Dortmund: Kuntu-Blankson, Gose(2), Karmancikov, Potthoff(2), Bergstermann

Torschützen Dinslaken: Kamil Vavra, Tim Cornelißen(2)

Strafminuten Dortmund: 6

Strafminuten Dinslaken: 12 + 10 + 20 Vavra

Zuschauer: 982
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